Rüthi unter den besten fünf

Mit 55 Turnenden startete der TV Rüthi in Biel. Die Frauen- und die Männerriege feierten ihre Premiere.

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Die Wettkämpfe liefen den teilnehmenden Riegen des TV Rüthi unterschiedlich. (Bild: pd)

Die Wettkämpfe liefen den teilnehmenden Riegen des TV Rüthi unterschiedlich. (Bild: pd)

TURNEN. Den Auftakt machten sechs Athletinnen und Athleten an der Leichtathletik-Mannschafts-Meisterschaft. In den sechs Disziplinen wuchsen die jungen Turnerinnen und Turner über sich hinaus.

Getragen vom Eidgenössischen Turnfest-Feeling konnten gleich mehrere persönliche Bestleistungen notiert werden. In der Endabrechnung reichten die erzielten 10 599 Punkte zum 14. Rang von 41 Vereinen.

Start mit Maximalnote

Die Frauen und Männer starteten optimal in ihren Wettkampf. Gleich in den ersten beiden Aufgaben erzielten diese die Maximalnote von 10,00. Der Unihockey-Parcours sollte aufgrund der Trainingsresultate die nächste Topnote einbringen. Die Rüthner Turnerinnen und Turner konnten sich nicht mit der Unterlage anfreunden, was zu vielen unnötigen Ballverlusten führte. Glücklicherweise fanden die weiteren drei Aufgaben wieder auf ausgezeichneten Wettkampfanlagen statt. Das vorherige Missgeschick konnte somit weitgehend wieder ausgebügelt werden. Die erturnte Endnote von 29,35 bedeutete in der dritten Stärkeklasse der hervorragenden 5. Rang von 123 startenden Vereinen.

Für viele eine Premiere

Die Aktivriege Mixed trat in den Disziplinen Fachtest Allround, Pendelstafette, Schleuderball und Weitsprung an. Ein Grossteil dieser Gruppe startete zum ersten Mal an einem Eidgenössischen, für einige war es das erste Turnfest überhaupt.

Die 40 Aktivturnerinnen und -turner zeigten einen sehr ausgeglichenen Wettkampf, was sich entsprechend in den Resultaten abzeichnete. Das Notenblatt zeigte zwar keine absoluten Spitzenwerte, dafür mussten auch keine Auswüchse nach hinten verzeichnet werden. Am Schuss war der TV Rüthi in der vierten Stärkeklasse noch in der besseren Ranglistenhälfte zu finden. Von 351 Vereinen genügte die Note 25,48 zum 162. Rang.

Nach der Heimkehr wurde die Rüthner Turnerschar von der Musikgesellschaft, verschiedenen Vereinsdelegationen, Freunden und Bekannten am Bahnhof in Empfang genommen.

Fahnengruss

Nach dem obligatorischen Fahnengruss machte sich der feierliche Umzug auf Richtung Dorfzentrum. Präsident Manuel Geisser schickte in seiner Begrüssungsrede gute Genesungswünsche in Richtung derjenigen Personen, die am «Sturmfest» weniger Glück hatten. Er lobte danach das gute Kollektiv innerhalb des Turnvereins Rüthi und dankte dabei den Leiterinnen und Leitern. Sie seien es, die mit ihrer Arbeit zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben. Auch den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern wurde ein grosser Dank ausgesprochen.

Gemeindepräsident Thomas Ammann bedankte sich ebenfalls beim Turnverein Rüthi, welcher mit seinem Engagement sehr viel zu einem attraktiven und abwechslungsreichen Dorfleben beitrage. (pd)