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RÜTHI: Traditionelles und zeitgenössisches Liedgut pflegen

An der Hauptversammlung des Kirchenchors konnte sieben Sängern für den guten Probenbesuch gedankt werden. An 40 Proben zu eineinhalb Stunden und elf Aufführungen widmete sich der Kirchenchor dem Gesang. Zusammen sind dies rund 1850 Stunden.
20 Jahre Einsatz für die Kirchenmusik: Gertrud Längle-Hofer als Dirigentin, Peter Graber als Sänger im Bass. (Bild: pd)

20 Jahre Einsatz für die Kirchenmusik: Gertrud Längle-Hofer als Dirigentin, Peter Graber als Sänger im Bass. (Bild: pd)

Die oben genannten Überlegungen machte sich Chorleiterin Gertrud Längle anlässlich der Hauptversammlung von vergangener Woche im Restaurant Hirschen. Nach einem feinen Nachtessen aus der Küche von Maria Schneider eröffnete die Präsidentin Barbara Koller die Versammlung und führte durch die reiche Traktandenliste.

Das Protokoll der letzten HV und die Jahresrechnung wurden genehmigt, bevor Barbara Koller einige Punkte aus ihrem Jah­resbericht besonders hervorhob. Darunter das Kirchenfest, der festliche Ostergottesdienst, der Pfingstgottesdienst mit englischen Spirituals, der Beitrag zum Bettag mit zeitgenössischer Musik und der Adventsgottesdienst.

In ihrem Ausblick auf das kommende Vereinsjahr meinte Gertrud Längle als kompetente Kirchenmusikerin: «In unserer musikalischen Arbeit geht es nicht nur darum, traditionelle Formen zu pflegen, wie z. B. die schönen klassischen lateinischen Messen. Wir müssen bestrebt sein, auch zeitgenössische Lieder mit neuen Texten mit einzubeziehen. Heute kann man unterschiedlichste Formen miteinander mischen, sodass die Programme auch ein Spiegel unserer bunten gesellschaftlichen Welt sind, in der vieles nicht mehr so festgefügt ist wie vor 40, 50 Jahren. Ich möchte neben der traditionellen Musik auch ernst zu nehmende zeitgenössische Kirchenmusik aufführen und den Menschen nahebringen. Musik, die sich dem Hörer vielleicht nicht sofort erschliesst, die aber wirkliche Substanz hat.»

Moderne Lieder und Texte zu Pfingsten

So wählt sie für das kommende Pfingstfest moderne Lieder und Texte aus. Peter Lenzin wird den Chor nicht nur bei diesen Liedern begleiten, sondern auch dazu improvisieren, sie sozusagen mit neuen Farben umkleiden und dadurch in ein neues Licht rücken. Für den Valentinstag sind zwei Stücke von Söderman und Teile der Choralmesse von Anton Bruckner für gemischten Chor und Orgel geplant. Und das lange nicht mehr gesungene «Jesu bleibet meine Freud» von J. S. Bach steht auch auf dem Programm, dazu das wunderschöne Duett «Ich harrete des Herrn» von Mendelssohn mit Sopranistin Angelika Lebar, Klarinettistin Clara Hofer und Barbara Koller an der Orgel. Bei den Wahlen gab es zum Glück keine Demissionen zu vermelden. Die gesamte Kommission, der Revisor und Notenverwalter stellten sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Bei der Belohnung der fleissigsten Mitglieder konnte sieben Sängerinnen und Sängern für sehr guten Probenbesuch gedankt werden. Am wenigsten Absenzen konnten folgende Mitglieder aufweisen: Margrit Riedel, Elisabeth Büchel Neuhold, Barbara Koller und Toni Kobler. Eine besondere Ehrung durfte Peter Graber entgegennehmen. Er hat während 16 Jahren in Widnau gesungen und ist nun seit vier Jahren im Rüthner Chor: 20 Jahre Chorgesang. Für sein Engagement wurde ihm ganz herzlich gedankt.

Langjährige, treue Chorleiterin

Seit der Vorstellungsprobe von Gertrud Längle beim Kirchenchor Rüthi sind sage und schreibe 20 Jahre vergangen. Die Präsidentin hob hervor: «Ohne Gertrud gäbe es unsern Chor heute nicht mehr. Sie hat auch in schwierigen Zeiten, als wir nur noch zwölf Mitglieder waren, fest zu uns gehalten, hat Zusatzsängerinnen und -sänger gebracht, hat uns motiviert. Sie war es, die nicht aufgeben wollte und an die Zukunft geglaubt hat. Dafür danken wir dir. Du hast nie das Minimum gemacht, immer das Maximum gegeben und noch etwas darüber hinaus – also das Optimum.» Ohne viel Aufhebens habe sie Stücke umgeschrieben, neu geschrieben – aus Freude an der Kirchenmusik und viel Liebe zum Chor. Mit einem ansprechenden Geschenk und mächtigem Applaus wurde diesem Dank Ausdruck gegeben. Nach Abschluss der Versammlung zauberte die «Hirschen»-Wirtin ein feines Dessert auf die Tische, dazu stifteten Kirchenverwaltung und Präses Kaffee und Schnaps. Bei gemütlichem Zusammensein wurde der Abend beendet. (TK)

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