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RÜTHI: "Frau Fasnacht" ist in Rüthi erwacht

Einmal mehr ausverkauft! Das Festzelt beim Sportplatz war auch dieses Jahr wieder randvoll. Der «grösste Maskenball der Ostschweiz» war am Samstagabend der Publikumsmagnet der Fasnachtsregion.
Die Hausherren Rii-Jooli eröffneten die Rüthner Fasnacht. (Bild: Max Pflüger)

Die Hausherren Rii-Jooli eröffneten die Rüthner Fasnacht. (Bild: Max Pflüger)

Eröffnet wurde der Rüthner Maskenball am frühen Samstagabend mit einem schaurig-schönen Konzert der Kakofonien. Sieben Guggenmusiken spielten Schlag auf Schlag. Eröffnet wurde das Monsterkonzert von den Gastgebern, der Rüthner Rhii-Jooli. Es folgten aus Rebstein die Burgtätscher und aus Oberriet die Bleandastöber. Aus der weiteren Region fanden die Gääser Moohüüler Gais, die Föhngugge Brülisau, die Möttelisounders Untereggen und die Lischtchlepfer Haslen den Weg ins Rheintal. Die schrägen Guggen-Disharmonien lockten bereits um halb sechs viel Publi­- kum ins Festzelt. Und natürlich so früh am Abend liess sich auch der Fasnächtler-Nachwuchs ab Kinderwagenalter nicht lumpen. Mit Ohrenschutz bewehrt und mit staunend-glänzenden Augen waren alle dabei und sammelten erste Erfahrungen mit Fasnachtsrummel. Hunderte, meist kostümierter Partygänger feierten anschliessend eine gloriose Ballnacht. Ob nur knapp geschminkt oder aufwendig und fantasievoll kostümiert, jeder inszenierte sich nach seinem Geschmack und liess es krachen, dass die Zeltwände wackelten: Da gab es orientalische Scheichs, Rot- und andere Käppchen, Clowns und verführerische Häschen. Und al­le wackelten und schunkelten zum Disco- oder Guggen-Sound. Stellvertretend seien zwei herrliche Gruppen erwähnt: Da waren einmal die riesengrossen Tyrannosaurus, die nicht zu übersehen waren. Klein, aber fein und besonders originell gestaltet waren die zwei süssen Stacheltiere, die ihr zum Glück weiches und nicht schmerzhaft verletzendes Stachelkleid sorgfältig mit schwarzen und weissen Kunststoff-Kabelbindern gefertigt hatten. Und wer dem Trubel zeitweise entfliehen wollte, fand in der Kaffeestube Erholung. Hier unterhielten die Nachtfalter mit Hits, Oldies und Evergreens im lüpfigen Volkston.

Max Pflüger

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