Rüthi bekommt Brunnen geschenkt

Der Kunstschaffende und Steinmetzmeister Eckhard Wollwage stellte einen Brunnen für den Platz auf dem Brunnenberg her. Dies als Dank für die gute Aufnahme in der Gemeinde.

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Die Beschenkten mit Gemeindepräsident Thomas Ammann (Mitte) bedankten sich beim Kunstschaffenden Eckhard Wollwage. (Bild: Rösli Zeller)

Die Beschenkten mit Gemeindepräsident Thomas Ammann (Mitte) bedankten sich beim Kunstschaffenden Eckhard Wollwage. (Bild: Rösli Zeller)

RÜTHI. So etwas kommt tatsächlich nicht jeden Tag vor, was Gemeindepräsident Thomas Ammann kürzlich erleben durfte. Ohne Auftrag und ohne Rechnung kam «seine» Gemeinde in den Besitz eines Kunstwerks, geschaffen von Steinmetzmeister Eckhard Wollwage. Vor rund drei Jahren nahm er zusammen mit seiner Gattin Verena in Rüthi Wohnsitz im alten Konsum. «Weil wir so dankbar für die gute Aufnahme in der Gemeinde sind und uns hier wohl fühlen, wollte ich der Gemeinde, der Bevölkerung ein Geschenk machen», sagt Eckhard Wollwage.

Auf dem wunderbar gelegenen Park- und Spielplatz auf dem Brunnenberg wurden letztes Jahr in einer Projektarbeit unter der Leitung von Förster Sascha Kobler mit Lehrlingen zwei Feuerstellen errichtet. Sitzbänke laden seit Längerem zum Verweilen ein und der alte hölzerne Brunnentrog war morsch geworden. Als Wollwages diesen schönen Platz entdeckten, war es um den Steinmetz und Bildhauer geschehen. Hier und an keinem anderen Ort sah er den Platz, für «sein» Dankeschön-Geschenk. In erster Linie werden Kinder und Erwachsene beschenkt, die in diesem Gebiet wandern, hier verweilen und Gemeinschaft pflegen, sind sich der Künstler und der Gemeindepräsident einig. Der über drei Tonnen schwere Brunnen ist aus 100 Prozent Schweizer Material. «Es ist ein harter Brocken, der härteste Stein, den es in der Schweiz gibt, nämlich ein Aare-Granit vom Grimsel», informiert Wollwage bei der Übergabe des Geschenks.

Auch für Daniel Bösch, Präsident der Ortsgemeinde Rüthi, war das Geschenk, bei dem der Künstler das Rüthner Wappen in Stein gehauen hat, eine Riesenüberraschung. Er würdigte diese beispielhafte Dankbarkeit. Der Platz ist im Besitz der Ortsgemeinde. Mitarbeiter des Bauamts standen bei der Aufstellung im Einsatz. Gemeindepräsident Ammann überreichte dem Schenkenden ein Präsent und würdigte das Kunstwerk, die beispielhafte Tat mit Lobes- und Dankesworten. (rz)