Rüdiger Nehberg Lagerfeuer-Geschichten

RORSCHACH. Auch das noch. Mit fast 80 Jahren beglückt uns Deutschlands bekanntester Abenteurer mit einer neuen Show: Geschichten – spannend, skurril, aufrüttelnd, authentisch und selbstironisch.

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RORSCHACH. Auch das noch. Mit fast 80 Jahren beglückt uns Deutschlands bekanntester Abenteurer mit einer neuen Show: Geschichten – spannend, skurril, aufrüttelnd, authentisch und selbstironisch. Da wäre sein Markenzeichen Survival: Durchgeknallte Trainings zur Reaktivierung verlorengegangener Instinkte als Basiswissen für das Abenteuer im Abseits der Erde. Der 700-Kilometer-Marsch «gegen» einen 75-jährigen Aborigine in Australien, der auch Nehberg alt aussehen lässt. Oder die Konfrontation mit Krieg, Mord und Totschlag am Horn von Afrika. Wüsten-Durchquerungen mit eigenen Karawanen, Rüdiger als Schlangenbeschwörer und als Häftling in jordanischen Gefängnissen. Dazu ein Mix aus Episoden wie jene von Omas Gebiss in Rüdigers Suppe.

Dann der radikale Wandel vom Abenteurer zum Menschenrechtler. Sein Abenteuer erhält Sinn, als er Augenzeuge des drohenden Völkermordes durch eine mafiös gesteuerte Armee von 65 000 illegalen Goldsuchern an den Yanomami-Indianern in Brasilien wird. Mit spektakulären Aktionen schafft er somit den Ureinwohnern eine starke Lobby. Und schliesslich bringen ihn seine Erfahrungen mit den Wüstenvölkern zur höchsten Lebenserfüllung: Es ist der Einsatz gegen das Verbrechen weiblicher Genitalverstümmelung. Mit einer eigenen Menschenrechtsorganisation (Target) und – gegen den Zeitgeist – mit der Kraft und Ethik des Islam.

Lagerfeuer-Geschichten – «Sir Vival» erzählt aus seinem Leben mit Filmszenen und vielen Bildern. Nehberg live, pur, hautnah. Unverwechselbar.

Die Veranstaltung in Rorschach findet am Sonntag, 23. November, um 17 Uhr im Carmen-Würth-Saal statt. (pd)

Infos: www.explora.ch/programm/lagerfeuergeschichten