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«Rückschlag für Rhesi»

Koblach Im vorarlbergischen Koblach stimmten am Dienstag 90 von 122 Grundnutzungsberechtigten gegen die aktuellen Pläne zur Rheinregulierung. Auf vol.at wird dies als «großer Rückschlag für Rhesi» bezeichnet.

Die Rhesi-Pläne sehen vor, dass das Rheinbett bei der Frutzmündung auf 350 Meter erweitert wird; es ist dies ein nur bei Koblach mögliches Kernelement des ganzen Projekts.

Rheinbetterweiterung als bedrohlich empfunden

Die betroffenen Grundnutzungsberechtigten scheinen das Vor­haben jedoch als Bedrohung des eigenen Hochwasserschutzes zu werten. «Für das Projekt ist das ein herber Rückschlag», wird Projektleiter Markus Mähr bei vol.at zitiert. Es soll die Meinung vorgeherrscht haben, dass es aktuell für Koblach sicherer sei als durch Rhesi – eine Einschätzung, der Mähr klar widerspreche.

Gemeinde Koblach muss entscheiden

Nun liegt es an der Gemeinde Koblach, einen Entscheid zu fällen. Auch Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer, der als Projektbeirat stark bei Rhesi eingebunden ist, spricht von einem «extremen Rückschlag». Er betont die Vorzüge der Rheinerweiterung bei Koblach: Durch den Auwald entstehe ein einzigartiges Naher­holungsgebiet, der Hochwasserschutz sei gewährleistet. Schliesslich gebe es für solche Projekte ein Verschlechterungsverbot und Verbesserungsgebot. (gb)

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