Rückschläge für Regio-Teams

Die Vorarlberger Vertreter in der Ersten Liga gehörten sicher nicht zu den Gewinnern der 18. Runde: Alle mussten Rückschläge einstecken. Besonders ärgerlich ist dabei Altachs Niederlage beim Tabellensiebten Grödig.

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Die Vorarlberger Vertreter in der Ersten Liga gehörten sicher nicht zu den Gewinnern der 18. Runde: Alle mussten Rückschläge einstecken. Besonders ärgerlich ist dabei Altachs Niederlage beim Tabellensiebten Grödig.

Immerhin: Gravierende Konsequenzen hat Altachs Fehltritt im Salzburgerland nicht. Vom Spitzenquartett konnte nämlich keine Mannschaft ihr Spiel gewinnen, das Topduell zwischen WAC/St. Andrä und dem Lask ging – wie von Altach gewünscht – Unentschieden aus. Darob ist es allerdings besonders ärgerlich, dass sich die Hütter-Elf bei Grödig einen Ausrutscher erlaubte, hätte man sonst doch die Tabellenspitze wieder alleine übernehmen können. So führt WAC/St. Andrä mit 35 Punkten, ein Punkt vor Altach, fünf vor dem Lask und acht vor der Austria Lustenau. Diese verlor ihr Spiel in St. Pölten, obwohl sie noch in Führung gelegen war. Am Tabellenende trennten sich die beiden Kellerkinder FC Lustenau und Hartberg 2:2. Damit verbleibt der FCL dank der besseren Tordifferenz auf Rang neun, Hartberg ist Letzter.

Chancen nicht ausgenutzt

Es war nicht so, dass Altach in Grödig unterlegen war. Die Vorarlberger stellten sich aber sowohl vorne wie auch hinten so ungeschickt an, dass die Niederlage die logische Konsequenz daraus war. So liess sich die Abwehr bereits in der sechsten Minute durch einen Steilpass schachmatt setzen, Schubert dankte und erzielte das 1:0. Altach hatte insgesamt mehr Spielanteile und kam auch zu seinen Chancen, doch zunächst Vorisek vor und dann Lienhart nach der Pause vergaben diese. Demgegenüber bewies Grödig eine mustergültige Effizienz und erhöhte durch Salamon auf 2:0. Kurz nach dem zweiten Treffer verkürzte Tomi Correa mit seinem elften Saisontor zwar noch auf 2:1, dabei blieb es aber, weil Sadovic in der Nachspielzeit die beste Ausgleichsmöglichkeit vergab.

Lustenauer enttäuschend

Die Lustenauer Austria konnte in St. Pölten nicht an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen und unterlag mit 2:1. Dabei lagen die Vorarlberger sogar noch in Führung, Kampel traf kurz nach der Pause. Die St. Pöltener Antwort liess aber nicht lange auf sich warten, Segovia glich kurz später aus. Die Niederösterreicher hatten danach mehr vom Spiel und vergaben mit Gruberbauer und Fröschl gute Chancen. Die Austria kam trotz weniger Spielanteile auch zu ihren Chancen, doch auch Pöllhuber und Roth hatten keinen Erfolg. So wurde das Spiel durch ein Freistosstor von Hofbauer in der 86. Minute entschieden.

Der FC Lustenau verpasste es gegen Tabellennachbar Hartberg, sich vom letzten Rang abzusetzen. Die Blau-Weissen gingen nach einer flauen Startphase mit Haselberger in Führung, nach dem Seitenwechsel drehten die unbequemen Steirer die Partie aber, Gremsl und Huber erzielten die Tore. Der FCL fand danach kaum mehr ins Spiel zurück und verlor auch noch Freitag, der wegen Reklamierens Gelb-Rot sah. So gesehen kam der späte Ausgleich durch Riess in der 85. Minute sogar etwas überraschend. Der Punkt ist für den FCL aber von grosser Bedeutung. Remo Zollinger