RSK zu Gast beim Titelhalter

Auf dem Weg ins grosse Finale der NLA stellt sich der RS Kriessern am Samstag Titelverteidiger Willisau entgegen. Mit der Halbfinalbegegnung geht die Meisterschaft in die entscheidende Phase.

Patrick Dietsche
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Die Kriessner hoffen wieder auf die Dienste von Mirco Hutter (Rot) zählen zu können. (Bild: dip)

Die Kriessner hoffen wieder auf die Dienste von Mirco Hutter (Rot) zählen zu können. (Bild: dip)

RINGEN. Zweimal trafen die beiden Teams in der Vorrunde schon aufeinander und beide Kämpfe gingen zugunsten der RS Kriessern aus. Daraus nun abzuleiten, dass das Willisauer Team ein sogenannt leichter Gegner abgeben wird, dürfte allerdings falsch sein.

Umbau mit Pause?

Die aktuelle Saison stand für den Titelverteidiger ganz im Zeichen des Neuaufbaus. Nach den Rücktritten von etlichen Leistungsträgern, wie Thomas Röthlisberger, Thomas Bucheli oder Daniel Minder aus der Meistermannschaft, hat man dabei vor allem auf den eigenen Nachwuchs gesetzt. Zum Teil musste das Team von Trainer Thomas Bucheli dabei noch Lehrgeld bezahlen, andererseits liess man mit einem Derbysieg gegen Hergiswil aufhorchen, und auch die Kämpfe gegen Freiamt und Kriessern waren zum Teil knappe Angelegenheiten. Für die nun kommende Phase der Meisterschaft stellt sich die Frage, in wie weit man die Verjüngungskur durchzieht oder ob man zur Erreichung des Finals nochmals auf bewährte Kräfte zurückgreift. Zudem hat man noch den einen oder anderen Leih-Ringer (z. B. Matthias Wieser von Weinfelden) im Köcher, die bis anhin nicht zum Einsatz kamen. Coach Markus Odermatt wird wohl alle Register ziehen, um dem begeisterungsfähigen Anhang eine schlagkräftige Mannschaft zu präsentieren.

Gute Ausgangslage schaffen

Die RS Kriessern ihrerseits will sich in der Auswärtsbegegnung eine möglichst gute Ausgangslage für den Heimkampf vom 26. November in Kriessern schaffen. Mit Ausnahme der zwei Kämpfe gegen Hergiswil, wusste die Lubszki-Truppe bis anhin zu überzeugen. Obwohl man von der «Verletzungshexe» nicht gänzlich verschont wurde, gelang es den Rheintalern – dank des breiten Kaders – das Niveau der Mannschaft hochzuhalten. Dies wird man sich nun wohl auch am Samstag in Willisau zunutze machen. Mit welcher Aufstellung die Mission «Finalquali» aber angegangen wird, ist bei den Kriessnern ein gut gehütetes Geheimnis. Damit ein positives Ergebnis möglich wird, sind nicht nur die Ringer gefordert, sondern auch der eigene Anhang. Je zahlreicher die Rheintaler «Invasion» in Willisau sein wird, umso grösser die Unterstützung der Mannschaft. Deswegen haben die Verantwortlichen einen Fan-Car organisiert. Die Details dazu und aktuelle Infos zum Kampf findet man auf www.rsk.ch.