RSK will zum Siegen zurück

Nach der ersten Niederlage vor einer Woche will Kriessern in der achten Runde der Hutter Premium League beim Schlusslicht Einsiedeln auf die Siegerstrasse zurückkehren.

Patrick Dietsche
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Guillermo Figueroa (rechts) will seine guten Ansätze gegen Einsiedeln in Punkte ummünzen. (Bild: pd)

Guillermo Figueroa (rechts) will seine guten Ansätze gegen Einsiedeln in Punkte ummünzen. (Bild: pd)

RINGEN. Die eindrückliche Aufholjagd im zweiten Kampf-Abschnitt sollte den Kriessnern genügend Schub verleihen, um die Aufgabe in der Klosterstadt meistern zu können. Die Gastgeber sind nach dem sensationellen Sieg gegen den RC Willisau inzwischen wieder auf dem Boden der harten Realität gelandet.

Es fehlt die Konstanz

Die Niederlage vor Wochenfrist gegen die RR Schattdorf war die eine zu viel: Die Einsiedler müssen sich in der Barrage gegen den Sieger der Challenge League den Klassenerhalt sichern. Das haben sie im letzten Jahr gegen die RR Brunnen allerdings mit Bravour geschafft, und es ist den Innerschweizern zuzutrauen, dass sie auch in diesem Jahr den Kopf aus der Schlinge ziehen. Für den Kampf gegen die RS Kriessern heisst das, dass es für die Gastgeber um nichts mehr geht – und man daher für einmal unbelastet antreten kann. Vielleicht hilft das dem Team von Trainer René Buchmann, die bis anhin vermisste Konstanz zu finden. Zu viele Einsiedler können im entscheidenden Moment nicht ihre volle Leistung abrufen, und das wirkt sich bei der Leistungsdichte an der Spitze der Liga verheerend aus. Andererseits muss man sich im Klaren darüber sein, dass man nach dem Aufstieg erst im zweiten Jahr in der höchsten Liga ringt und daher die Erwartungen nicht zu hoch schrauben darf. Wenn es die Verantwortlichen schaffen, den Ligaerhalt langfristig sicher zu stellen, wird sich früher oder später auch der Erfolg einstellen.

Bei den Rheintalern ist nach der Niederlage vom letzten Samstag zwar keine Hektik ausgebrochen, aber Trainer Hugo Dietsche ist sich bewusst, dass man vorab in der ersten Hälfte der Begegnung gegen den RC Willisau eine ungenügende Leistung abgeliefert hat. Will man in den verbleibenden Kämpfen die gute Ausgangslage mit Platz 1 in der Qualifikation nicht noch aufs Spiel setzen, ist eine Steigerung nötig. Dietsche erwartet von seinen Schützlingen gegen Einsiedeln eine Reaktion und damit einen diskussionslosen Sieg.

Zuversicht dank 2. Abschnitt

Zuversichtlich stimmt die Leistung im zweiten Abschnitt, mit der man das Resultat gegen Willisau noch fast gedreht hätte. Man darf davon ausgehen, dass die Kriessner für die Begegnung vom Samstag Umstellungen im Team vornehmen werden. Ob Marc Dietsche in die Mannschaft zurückkehrt, ist offen. Damian Dietsche ist nach seinem harten Fight gegen Jonas Bossert leicht angeschlagen. David Hungerbühler hat zwar einen guten Freistil-Kampf geliefert, aber der Coach wird wohl eher wieder auf seine Stärken im Greco setzen. Bis anhin haben die Kriessner noch auf den Einsatz der Leihringer Wild und Freuler verzichtet. Dies dürfte auch gegen die Einsiedler so bleiben.