RSK-Reserven in Rücklage

RINGEN. Ausgerechnet im ersten Finalkampf um den 1.-Liga-Meistertitel kassiert die zweite Mannschaft der RS Kriessern gegen den RC Willisau II die erste Saisonniederlage: Die Mannschaft von Coach Roger Worni muss am nächsten Samstag einen 13:21-Rückstand wettmachen.

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Kriessern II hat im Final-Hinkampf der 1. Liga seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. (Bild: pd)

Kriessern II hat im Final-Hinkampf der 1. Liga seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. (Bild: pd)

RINGEN. Ausgerechnet im ersten Finalkampf um den 1.-Liga-Meistertitel kassiert die zweite Mannschaft der RS Kriessern gegen den RC Willisau II die erste Saisonniederlage: Die Mannschaft von Coach Roger Worni muss am nächsten Samstag einen 13:21-Rückstand wettmachen. Dem sehr jungen Team, bei dem einige Stützen wegen Verletzungen und Krankheit ausfielen, fehlte es in Uznach etwas am Mut und der Überzeugung.

Routiniers siegen

Zum Auftakt hatte David Loher bis 52 kg Freistil gegen Pascal Mühlemann Mühe, in den Kampf zu finden. Er setzte zwar einige Male zum Angriff an, brachte diese aber im Gegensatz zu seinem Widersacher nicht durch. Bei 2:18 musste Loher frühzeitig von der Matte. Udo Raunjak hatte bis 130 kg Greco keine Mühe, seine körperlichen Vorteile gegen Sandro Burkart auszuspielen. Schon kurz nach dem Anpfiff lag der Willisauer auf dem Rücken. Schwer tat sich bis 57 kg Greco Fabian Obrist gegen Roger Kunz. Der um gut einen Kopf grössere Kunz nutzte diesen Umstand aus, Obrist fand kein Mittel dagegen. Noch vor dem zweiten Gong war der Kampf mit 20:4 für den Willisauer entschieden. Wenig brachte danach auch Noel Hutter bis 90 kg Freistil zustande. Der junge Kriessner mühte sich zwar redlich, doch Simon Ackermann erwies sich als zu grosser Brocken und siegte mit technischer Überlegenheit.

Frau gewinnt ihren Kampf

Das Highlight aus Kriessner Sicht war der Auftritt von Fabienne Wittenwiler bis 61 kg Freistil gegen Mike Burkart. Wittenwiler zeigte, dass man mit guter Technik auch physisch stärkere Kontrahenten in Schach halten kann und gewann unter dem Applaus der Zuschauer mit 9:6. Roland Bischof brachte die Kriessner danach nochmals heran, denn er liess Daniel Häfliger beim Schultersieg keine Chance. Chancenlos blieben aber bis 65 kg Greco Christian Wolf gegen Lukas Bossert und bis 74 kg Freistil Jaime Marti gegen Roger Junker. Die beiden jungen Kriessner zahlten gegen die beiden stärksten Willisauer Lehrgeld und verloren durch technische Überlegenheit ihres Gegners. (dip)