Rolf Huber bleibt Präsident

Herausforderer Marcel Dietsche hat gegenüber dem 1. Wahlgang etwas aufgeholt, aber Rolf Huber ist klar gewählt.

Gert Bruderer
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1831 Stimmen erhielt der amtierende Gemeindepräsident Rolf Huber (FDP), 1431 erzielte sein Herausforderer Marcel Dietsche (SVP). Die Wahlbeteiligung von 57,99 Prozent ist praktisch identisch mit jener im ersten Wahlgang (57,98 Prozent). Die Stimmen, die im September an die nun nicht mehr angetretene Silvia Lenz gegangen waren, wurden praktisch auf Huber und Dietsche verteilt. Huber legte gegenüber dem ersten Wahlkampf um 222 Stimmen zu, Dietsche um 248. Die Summe entspricht fast genau der Anzahl Stimmen, die Lenz erhalten hatte.

Rolf Huber zeigte sich nach der Wahl erleichtert. Vor allem vor dem zweiten Wahlgang habe er die Situation schon als belastend erlebt. Aus den letzten Wochen und Monaten habe er sicher Lehren gezogen, etwa was den Umgang mit den Leuten und die Kommunikation betreffe. Nachtragend sei er bestimmt nicht, ihm liege daran, jetzt nach vorne zu blicken.

Sehr zufrieden ist trotz der Niederlage auch Marcel Dietsche. Er freue sich über sein gutes Abschneiden und könne sich gut vorstellen, dass eine Kandidatur – wo auch immer – wieder zum Thema werde. Die von Huber zugesicherte Bereitschaft, das Wohl der Gemeinde in jeder Hinsicht in den Mittelpunkt zu stellen und auch im Verhalten vorbildlich zu wirken, ist ganz in Dietsches Sinn.