Roland Klee: Kandidat der PBO

Das Hauptthema der Politischen Bauernvereinigung PBO an ihrer HV war die Nominierung der Mitglieder in den Schulrat und die Kirchenverwaltung.

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In Roland Klee konnte die PBO einen den bäuerlichen Anliegen nahestehenden Kandidaten finden. (Bild: pd)

In Roland Klee konnte die PBO einen den bäuerlichen Anliegen nahestehenden Kandidaten finden. (Bild: pd)

oberegg. Vorausgegangen ist eine intensive Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten. Nach vielen Anfragen konnte in Roland Klee ein den bäuerlichen Anliegen nahestehender Kandidat gefunden werden. Ein Bedürfnis ist es auch, dass die Aussenweiler und deren Besonderheiten im Schulrat vertreten sind. Ebenfalls wichtig erscheint die geschlechterdurchmischte Vertretung. Somit unterstützt die PBO ebenfalls die beiden anderen Kandidaten Peter Räss-Candrian und Claudia Enzler-Breu der AVO. Zudem wird dem Mitglied in den Kirchenrat, Thomas Ulmann-Küng, seitens der Bauern die Unterstützung zugesichert. Auf der Suche nach einem geeigneten Schulpräsidenten ist die PBO zusammen mit den anderen Gruppierungen nicht fündig geworden.

Schwierige Lage der Bauern

Zur Hauptversammlung im «Wilden Mann» konnte der Präsident Sepp Bürki 25 Mitglieder begrüssen. Die statutarischen Geschäfte warfen keine hohen Wellen. Das Mitglied Hanni Bürki konnte für 10 Jahre Mitarbeit im Vorstand des Schulrates ein kleines Präsent und den Dank der PBO für die geleistete Arbeit entgegennehmen. In einer Gedenkminute wurde dem verstorbenen Mitglied Vinzenz Federer gedacht. Im Jahresbericht sprach der Präsident die sehr schwierige Lage der Bauern an. Vor allem die Milchwirtschaft, die in den Höhenlagen die Haupteinnahmequelle der Betriebe ist, gibt zu grosser Sorge Anlass. Der Preiszerfall der Milch bringt direkt tiefere Einkommen bei den Bauernfamilien. Auf der anderen Seite bleiben die Direktkosten gleich oder steigen noch. Zudem sollten die Betriebe innovativ bleiben, haben aber nicht mehr die nötigen Mittel dazu, um zu reagieren, und wenn sie es trotzdem wagen, ist die finanzielle Belastung ein grosses Wagnis.

Zahlreiche Anlässe

Das Vereinsjahr begann mit der Landsgemeindeversammlung, organisiert vom Bauernverband Appenzell. Die weiteren Anlässe waren der Brunch am 1. August, erfolgreich durchgeführt von den beiden Oberegger Bauernfamilien Fürer und Bischofberger. Die Viehschau war trotzt misslichen Wetterverhältnissen ein schöner Erfolg.

Der Genossenschaftscup für das Fachpublikum und das Rahmenprogramm für das Schaupublikum luden dennoch zum Verweilen ein. Der Klaushock wurde turnusgemäss von den Bäuerinnen organisiert. Eine interessante Pfannenvorführung, die ein paar Franken in die Vereinskasse gab, rundete das Vereinsjahr ab. (pd)

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