Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RINGEN: Vieles unbekannt im Wallis

Der RCOG hat sich für die Playoffs qualifiziert und trifft im ersten Halbfinal auswärts auf Martigny, den Westgruppenersten.
Flavio Freuler (unten), hier im Halbfinal 2015, wird fehlen. (Bild: mz)

Flavio Freuler (unten), hier im Halbfinal 2015, wird fehlen. (Bild: mz)

Die Situation erinnert stark an 2015, schon damals hiess der Gegner im Halbfinal Martigny. Dank einem 22:16-Auswärtssieg und einem 24:12-Heimerfolg konnte man den Final erreichen und wurde Zweiter der NLB. Im Vergleich der Resultate der Qualifikation steht der Sportclub Martigny als Favorit da. Mit sechs Siegen in sechs Begegnungen dominierten die Walliser die Westgruppe und zogen ohne Mühe in die Playoffs ein. Oberriet-Grabs musste sich zweimal von Brunnen geschlagen geben und schaffte es somit nur auf den zweiten Platz in der Ostgruppe.

Klar ist, um das vom Vorstand gesetzte Ziel der Finalqualifikation zu erreichen, muss nach der unglücklichen Verletzung von Flavio Freuler alles stimmen. Die perfekte Aufstellung zu finden, erweist sich für den sportlichen Leiter Mike Rüegg aber schwie­riger als man dies erwarten könnte. Zum einen sind die Ringer mit Doppellizenzen bei ihren Swiss-Winforce-Premium-League-Clubs, Andreas Vetsch (Willisau), Andriy Vishar (Einsiedeln) und Dominik Laritz (Kriessern), einmal mehr begehrt. Denn Kriessern trifft dieses Wochen­ende hinsichtlich des Meisterschaftsgewinns auf seinen ärgsten Konkurrenten Willisau. Auch Schlusslicht Einsiedeln will gegen das viertplatzierte Schattdorf voll aufstellen, die Innerschweizer wollen die rote Laterne der momentan noch auf Platz fünf positionierten RR Hergiswil abgeben.

Internationale Klasse vorhanden

Martigny ist schwer einzuschätzen. Dies liegt auch daran, dass die Aufstellung stets anders war. Zudem verfügt es über viel ausländische Unterstützung, wobei viele Namen erst dieses Jahr im Schweizer Ringsport auftauchten. Einer sticht besonders heraus. Der junge Athlet Sandor Dimitrov nahm für Bulgarien bereits an mehreren internationalen Meisterschaften teil. Sein grösster Erfolg: Ein zweiter Platz an den Kadetten-EM 2015 in Sarajewo. Ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt ist Junioren-Schweizer-Meister Tanguy Darbellay. Die Oberriet-Grabser Ringer sind motiviert, auch diese Hürde zu nehmen und werden ab 18.30 Uhr alles daran setzen, um übernächsten Samstag mit einer guten Ausgangslage in den Heimkampf zu starten. An der Unterstützung wird es nicht fehlen, denn der Vorstand organisierte speziell für den Halbfinal einen eigenen Fanbus. (mz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.