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RINGEN: Top-Ten-Platz an EM für Graf

Steven Graf kehrt mit einem Erfolgserlebnis von der EM in Riga zurück. Der Kriessner verdiente sich den achten Rang mit einem Steigerungslauf in der ersten Hoffnungsrunde.
Patrick Dietsche
Steven Graf (r.) kämpft sich in Europas Top Ten und sorgt damit für das bis anhin beste Schweizer Resultat. (Bild: pd)

Steven Graf (r.) kämpft sich in Europas Top Ten und sorgt damit für das bis anhin beste Schweizer Resultat. (Bild: pd)

RINGEN. Die Auslosung brachte dem Kriessner 65-kg-Freistil-Mann das schwerste mögliche Los. Er traf im ersten Kampf auf den für Italien startenden Kubaner Frank Chamizo Marquez. Dieser weist ein beeindruckendes Palmarès auf und ging als Titelverteidiger und amtierender Weltmeister an den Start.

Keine Chance gegen Weltmeister

Graf hatte dann gegen Marquez, wie zu erwarten war, nichts zu bestellen. Doch Marquez marschierte durch die Konkurrenz und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Dies eröffnete dem Kriessner die Chance, über die Hoffnungsrunde im Rennen um einen Top-Platz zu bleiben. Im ersten Kampf der Hoffnungsrunde traf Graf auf den Letten Eduard Frolovs. Nach anfänglichem 2:0-Rückstand drehte der Kriessner auf und bekam seinen Gegner immer besser in den Griff. Nach einer klaren 8:2-Führung zur Pause sorgte Graf mit einer Vierer-Wertung für ein vorzeitiges Ende des Kampfes.

Niederlage im zweiten Kampf

Schon 20 Minuten später ging es gegen den Ukrainer Semen Radulov um den Einzug in den kleinen Final. Graf zeigte einen engagierten Kampf, geriet aber schnell 4:0 in Rückstand. Der Schweizer griff weiter an und kam mit einem Bein-Angriff auch prompt durch, doch der Ukrainer konterte geschickt und ging vorentscheidend 6:0 in Front. Graf blieb nur die Flucht nach vorn, doch der Osteuropäer nutzte die etwas ungestümen Angriffsversuche des Kriessners geschickt zu seinen Gunsten und entschied den Kampf vorzeitig mit 10:0. Dank des Überlegenheits-Sieges im ersten Kampf der Hoffnungsrunde schaffte Graf mit Rang acht erstmalig den Sprung unter die Top Ten Europas und hält damit die Hoffnung auf Olympia aufrecht. Weniger gut lief es dem zweiten Kriessner in Riga. Philipp Hutter traf im ersten Kampf auf den Georgier Elizbar Odikadze, den WM-Fünften vom letzten Jahr, der sich damit schon für Rio qualifiziert hat.

Hutter ohne Chance

Der Osteuropäer schafftegleich mit dem ersten Angriff und der konsequenten Nacharbeit am Boden einen deutlichen Vorsprung von 8:0. Zwar gelang es Hutter danach besser, sich Odikadze vom Leib zu halten, doch eigene Angriffe konnte er keine anbringen. Kurz vor Ende des ersten Umgangs beendete der Georgier mit einer weiteren Zweier-Wertung den Kampf und damit die EM für Hutter.

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