RINGEN: Start zur Entscheidung

Ab morgen Samstag geht es um die Wurst. In der Best-of-3-Serie küren die RS Kriessern und die Willisau Lions den Schweizer Meister der Saison 2017.

Patrick Dietsche
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Eines der Aushängeschilder der RSK ist Marc Dietsche (hinten), der kürzlich an der U23-WM (siehe Dienstag, 28. November) startete und dort einen Kampf überlegen gewann und einen verlor. (Bild: pd)

Eines der Aushängeschilder der RSK ist Marc Dietsche (hinten), der kürzlich an der U23-WM (siehe Dienstag, 28. November) startete und dort einen Kampf überlegen gewann und einen verlor. (Bild: pd)

Patrick Dietsche

Die Rheintaler haben am Samstag, 2. Dezember, zuerst auswärts in Grosswangen anzutreten. Die beiden Kontrahenten wurden zu Beginn der Meisterschaft als meistgenannte Favoriten um den Titel gehandelt und die Teams der langjährigen Trainer Thomas Bucheli und Hugo Dietsche wurden dieser Favoritenrolle dann auch gerecht.

Gleiche Voraussetzungen

Nun stehen sie sich also gegenüber und es ist schwer, einen Favoriten auszumachen. Beide Lager geben sich zwar alle Mühe, diese Rolle dem jeweiligen Gegner zuzuschreiben, doch ein Blick auf die beiden Klubs zeigt, dass man sich auf Augenhöhe bewegt. Die Lions haben mit Tobias Portmann, Sämi Scherrer und Stifi Reichmuth drei Kaderathleten in ihren Reihen. Reichmuth war wie der Kriessner Marc Dietsche erfolgreich an der U23-WM unterwegs und Sämi Scherrer absolviert zurzeit ebenfalls zusammen mit Dietsche die Spitzensport-RS. Die Kriessner können mit eben diesem Marc Dietsche, Damian Dietsche und Tobias Betschart ebenfalls auf drei Kaderleute in der Stammformation zählen. Weitere Parallelen finden sich bei den Verstärkungen. Willisau kann auf die Dienste von Schweizer Meister Andreas Vetsch vom RC Oberriet-Grabs zählen und auch die Kriessner haben mit ­Dominik Laritz einen Meister vom Gemeindenachbarn in ihren Reihen.

Auch wenn man sich das Umfeld der beiden Finalgegner anschaut, fällt auf, dass die Klubs eine ähnliche Philosophie ver­treten. Sie versuchen alles, um zum einen ihren Spitzenleuten professionelle Bedingungen zu schaffen und zum anderen den Nachwuchs auf allen Ebenen zu fördern.

Gute Arbeit im Umfeld

Dies dürfte auch eine Erklärung für das aktuelle Hoch in der Innerschweiz und im Rheintal sein. Die Ringerfreunde dürfen sich damit auf ein ausgeglichenes und hochstehendes Duell freuen. Die Finals der Ringerliga sind jeweils ein Ereignis und auch diesmal dürften beide Teams ihren Heimkampf zum Event machen. Los geht’s in Grosswangen im Kalofen 2 um 17.45 Uhr mit der öffentlichen Abwaage und der Kampf beginnt um 19 Uhr.

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