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Ringerclub Oberriet-Grabs vor dem letzten Ernstkampf der Saison

Mit grossem Vorsprung geht Oberriet-Grabs am Sonntag in den Rückkampf um den Aufstieg.

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Flavio Freuler (in Blau) und seine Kollegen müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um in die höchste Schweizer Liga im Mannschaftsringen zurückzukehren.

Flavio Freuler (in Blau) und seine Kollegen müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um in die höchste Schweizer Liga im Mannschaftsringen zurückzukehren.

Bild: pd

Am Sonntag um 15 Uhr bestreitet der Ringerclub Oberriet-Grabs seinen letzten Ernstkampf der Saison. Im wohl wichtigsten Kampf des Jahres treffen die Rheintal-Werdenberger in der Rückrunde der Auf-/Abstiegskämpfe auf die Ringerriege Hergiswil.

Mit 23:12 gewann der RCOG vor einer Woche in Hergiswil. Oberriet-Grabs bezwang die Ringerriege Hergiswil zwar deutlich um elf Längen. Wer dabei war, weiss jedoch, dass dieses Resultat den Abend nicht ganz widerspiegelt. Kaum ein Kampf war im Voraus entschieden. Jederzeit schien es so, als könne das Pendel auf beide Seiten kippen. Es ist für Oberriet- Grabs also noch zu früh, um durchzuatmen: Noch einmal gilt es, alle Kräfte zu mobilisieren, um den Aufstieg in die Premium League zu fixieren.

Deutlicher Sieg trotz ausgeglichenen Kämpfen

Die Zentralschweizer werden alles daran setzen, den 11-Punkte-Rückstand wettzumachen. Zu reden gab letzten Samstag unter anderem auch die Verabschiedung der beiden Teamstützen Thomas Wisler und Raphael Kaufmann. Die beiden Routiniers hängten vor Heimpublikum ihre Ringerschuhe sinnbildlich an den Nagel, trotzdem kann man davon ausgehen, dass beide noch einmal in Oberriet auflaufen werden. Unbestimmt bleibt der Einsatz von Simon Marti. Das 21-Jährige Schwergewicht schien im Kampf mit Sven Neyer eine ernst zu nehmende Verletzung erlitten zu haben. Nach einem Schleuderwurf von Neyer, gefolgt vom souveränen Schultersieg, musste Marti ins Spital begleitet werden. Ebenfalls offen ist der Gesundheitszustand von Nachwuchstalent Sven Bammert. Auch er kämpfte nach einem Durchdreher von Andreas Vetsch mit Schmerzen an der Schulter.

Hergiswil muss alles auf eine Karte setzen

Ob mit oder ohne Marti und Bammert, Hergiswil wird auch im Rückkampf eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen. Gleichzeitig ist die junge Mannschaft aus Oberriet-Grabs heiss darauf, die langjährige Vision des Wiederaufstiegs in die höchste Schweizer Liga umzusetzen. Die Begegnung wird am Sonntag, 5.Dezember, um 15 Uhr im Bildstöckli in Oberriet angepfiffen. Es gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht. Testen ist ab 13 Uhr vor Ort möglich. (mz)

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