RINGEN: Ringer-Highlights in Kriessern

Morgen Samstag kämpfen in der Kriessner Mehrzweckhalle die Erstligateams aus der Ost- und Westgruppe um den Meistertitel, danach kommt es in der Premium League zum Spitzenkampf gegen die Willisau Lions.

Patrick Dietsche
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In der Kriessner Mehrzweckhalle wird es am Samstag bei drei Kämpfen hoch hergehen. (Bild: dip)

In der Kriessner Mehrzweckhalle wird es am Samstag bei drei Kämpfen hoch hergehen. (Bild: dip)

Patrick Dietsche

Die zweite Mannschaft der RS Kriessern hat den Final um den 1.-Liga-Meistertitel ohne Verlustpunkte und mit einem schon fast beängstigend hohen Punkteverhältnis erreicht. Nun wird sich am Samstag im Hinkampf gegen den Sieger aus der Westgruppe, die RR Hergiswil II, zeigen, was die Überlegenheit wert war. Coach Udo Raunjak ist aber optimistisch, dass seine Schützlinge auch die letzte und entscheidende Aufgabe lösen werden. Nach Bronze in der letzten Saison wollen die Kriessner Reserven nun zum Siegerpokal greifen. Dazu will man im Heimkampf mit einem Sieg den Grundstein legen.

Lions brauchen einen Sieg

Nach der Entscheidung in der dritthöchsten Schweizer Liga kommt es in der laufenden Winforce Premium League zum Knüller zwischen Tabellenführer und Gastgeber Kriessern und den zweitplatzierten Willisau Lions. Schon der Hinkampf in Willisau war an Spannung nicht zu überbieten und nach zehn intensiven Kämpfen, acht davon mit dem knappsten Ergebnis von 2:1, trennte man sich gerechterweise 17:17 unentschieden. Da die Willisauer auch gegen die RS Freiamt nicht über ein Remis hinauskamen, liegen die Luzerner nun einen Punkt hinter den Kriessnern und brauchen einen Sieg, um von diesen die Tabellenführung zu übernehmen. Nimmt man die Kämpfe vom letzten Wochenende als Massstab, müsste man die Willisauer leicht favorisieren. Sie zeigten im Derby gegen Hergiswil eine abgeklärte Leistung und gewannen deutlich mit 27:11. Im Gegensatz dazu bekundeten die Kriessner in Einsiedeln mehr Mühe, als ihnen lieb war. Doch es kann aus Rheintaler Sicht positiv gewertet werden, dass man solche Kämpfe am Ende für sich entscheiden kann und sich nicht verunsichern lässt.

Leistung abrufen, sonst ist Ungeschlagenheit dahin

Es ist aber klar, dass man gegen die Willisauer einen Zahn zulegen muss, will man die Ungeschlagenheit in dieser Saison wahren. Mehrere Faktoren werden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Zum einen muss es den Siegringern gelingen, ihren Kampf möglichst ohne Verlustpunkte über die Bühne zu bringen. Im Gegenzug ist es wichtig, dass auch bei sich abzeichnender Niederlage jeder gemachte Punkt am Ende das Zünglein an der Waage spielen kann. Zudem zählen hohe Siege bei der zu erwartenden Ausgeglichenheit des Kampfes umso mehr. Bis anhin hat Hugo Dietsche noch nie die nominell stärkste Formation auf die Matte geschickt. Ob er dies nun im Spitzenkampf tun wird, ist eher unwahrscheinlich. Zum einen ist Leihringer Urs Wild wegen einer Daumenverletzung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, zum anderen ist die weitere Verstärkung, Dominik Laritz, wohl im Playoff-Halbfinal mit Oberriet-Grabs engagiert. Doch bis anhin haben auch alle anderen möglichen Aufstellungen zum Erfolg geführt – und mit der lautstarken Unterstützung des heimischen Anhangs, der sich übrigens erstmals an der Abendkasse mit Fanartikeln ausrüsten kann, will man den Sieg erzwingen.

Ringerbrunch am Sonntag, 29. Oktober

Als Dankeschön an Helfer und Fans organisieren die Ringer der 1. und 2. Mannschaft einen Ringerbrunch am Sonntag, 29. Oktober. Ab 9.30 Uhr ist das Buffet in der Mehrzweckhalle eröffnet und alle sind dazu eingeladen. Es gibt keinen fixen Preis, jeder darf so viel ins Ringertrikot werfen, wie ihm der Plausch wert ist. Anmeldungen nehmen Bettina Dietsche (071 755 42 53) oder Rainer Betschart (071 750 00 01) entgegen.

MZH Kriessern: 17 Uhr: Tuggen – Willisau Lions 2; 18 Uhr: Kriessern II – Hergiswil II; 20 Uhr: Kriessern – Willisau Lions.