RINGEN: Ringen auf Top-Niveau

Am kommenden Wochenende kommen in Kriessern das traditionelle internationale Grenzlandturnier sowie der internationale Raiffeisencup zur Austragung.

Patrick Dietsche
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Leider keinen Starauftritt vor eigenem Publikum kann dieses Jahr Damian Dietsche (r.) hinlegen, er kämpft an der WM, trotzdem wird die RSK alles geben. (Bild: pd)

Leider keinen Starauftritt vor eigenem Publikum kann dieses Jahr Damian Dietsche (r.) hinlegen, er kämpft an der WM, trotzdem wird die RSK alles geben. (Bild: pd)

Patrick Dietsche

Neben den beiden Turnieren für die «gestandenen» Ringer steht am Sonntagmorgen auch wieder das Anfängerturnier um den «stärksten Rhintaler» auf dem Programm.

Der sportliche Grossanlass ist seit nunmehr über 50 Jahren ein fixer Bestandteil des Kriessner Dorflebens und der Schweizer Ringsportszene. Über die Jahre haben sich Spitzenteams aus vielen europäischen Ländern im Festzelt getroffen und ihre Kräfte gemessen. Doch sie sind nicht nur wegen des sportlichen Vergleichs ins Rheintal gekommen, sondern auch, um am Samstagabend die Kameradschaft und den Teamgeist zu pflegen. Denn neben dem sportlichen Teil war und ist auch die Unterhaltung und das Fest ein wichtiger Bestandteil des Traditionsanlasses.

Jungmusik, Ringerbar und Sturmfrei-Band

In diesem Jahr ist es die Vorarlberger Sturmfrei-Band, die das Publikum und die Sportler aus der Reserve locken werden. Das Sextett kennt alle Stilrichtungen und wird dafür sorgen, dass die Party im Zelt so richtig abgeht. Bevor es aber mit der Sturmfrei-Band losgeht, wird die Jungmusik Oberriet zeigen, was sie drauf hat und somit die Besucher musikalisch auf den Festabend einstimmen. Wie immer ist die Festwirtschaft der Ringerstaffel dafür besorgt, dass weder der Magen noch die Kehle zu kurz kommt, und das eingespielte Team steht mit freudiger Erwartung bereit, um die Gäste zu bedienen. Wer es gern laut und eng hat, der dürfte in der Ringerbar auf seine Kosten kommen. Die von ehemaligen Ringern betriebene Bar hat inzwischen Kultstatus erreicht und dürfte wohl am Sonntag für das eine oder andere zerknitterte Gesicht sorgen.

Zwei Meister sind am Start

Mit der RS Kriessern und dem KSK Klaus sind zwei aktuelle Mannschaftsmeister im Festzelt am Start. Diese beiden dürften zusammen mit den deutschen Teams um den Turniersieg mitringen. Leider hat sich in diesem Jahr der aktuelle deutsche Meister, der ASV Nendingen, nicht angemeldet, aber dafür ist dessen Partnerverein, der KSV Gottmadingen, in Kriessern zu Gast.

Bei den Jungringern gibt es am Sonntag eine Revanche für die ORV-Mannschaftsmeisterschaft im Frühling. Alle Teams am Start trafen schon in der Meisterschaft aufeinander. Damals behielt der RC Oberriet-Grabs knapp das bessere Ende für sich, und die Kriessner wollen sich natürlich am eigenen Turnier dafür revanchieren. Bevor aber die Nachwuchscracks auf die Matte gelassen werden, messen sich die Anfänger im Kampf um den stärksten Rheintaler. In diesem Turnier geht es weniger darum, wer als Sieger von der Matte geht, sondern vielmehr soll den Kindern und Eltern gezeigt werden, wie viel Spass das Ringen macht.