RINGEN: Probelauf für den Halbfinal

Die bereits als Quali-Sieger feststehende RS Kriessern tritt in der letzten Runde bei der RS Freiamt an. Die Kriessner können morgen Samstag ab 20 Uhr in Muri also bereits für den Halbfinal proben.

Patrick Dietsche
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Sergiy Sirenko (rot) hatte in der Vorrunde gegen Freiamt den bisher einzigen Auftritt für Kriessern. (Bild: pd)

Sergiy Sirenko (rot) hatte in der Vorrunde gegen Freiamt den bisher einzigen Auftritt für Kriessern. (Bild: pd)

Patrick Dietsche

Mehr Spannung herrscht auf den anderen Matten in Einsiedeln und Schattdorf. Hergiswil, Schattdorf und auch Einsiedeln haben noch Chancen auf die Halbfinal-Qualifikation, wobei die Klosterstädter mit Willisau einen wohl übermächtigen Gegner vorgesetzt bekommen.

Daher dürfte sich im Duell der Krisenteams aus Uri und dem Napf entscheiden, wer als Gegner der Kriessner zur Finalqualifikation antritt, wobei die Schattdorfer auf dem Papier die besseren Karten in der Hand halten.

Starke Rückrunde der Freiämter

Die RS Freiamt hat bis anhin eine überzeugende Rückrunde hingelegt. Nach dem Unentschieden zum Auftakt reihten sie Sieg an Sieg, und dies meist überzeugend. Am letzten Samstag musste auch Einsiedeln einsehen, dass die Aargauer in der aktuellen Verfassung nicht zu bezwingen sind. Zudem kam erstmals Leihringer Thomas Wild zum Einsatz, dem prompt ein Schultersieg gelang. Verbessert im Vergleich zur Hinrunde zeigten sich auch die oberen Gewichtsklassen mit Ro­- man Zurfluh und Pascal Gurtner. Durfte der Schultersieg von Zurfluh erwartet werden, überraschte der Sieg von Gurtner gegen Sven Neyer nach einer bisher durchzogenen Saison schon eher. Das Prunkstück des Teams bleibt aber die untere Hälfte bis 74 kg. Ob sich die Freiämter schon im Halbfinal-Modus befinden oder ob Trainer Adi Bucher seine Spitzenleute schont, wird sich zeigen.

Hauptprobe oder Schongang bei der RS Kriessern?

Die gleiche Frage stellt sich für die Kriessner. Einerseits ist es im Hinblick auf die entscheidende Phase der Meisterschaft wichtig, sich zu regenerieren, andererseits wäre es wohl ein Fehler, den Rhythmus mit zu vielen Wechseln zu brechen. Die Kriessner haben eine tolle Qualifikationsrunde gerungen und können dem Kampf gelassen entgegensehen. Hugo Dietsche hat bisher bezüglich der Aufstellung ein gutes Händchen bewiesen. Ausser Philipp Hutter sind alle Kriessner fit.