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RINGEN: Mission Titelverteidigung

Morgen Samstag, 2. September, startet die Swiss Winforce Premium League der Ringer. Die RS Kriessern hat in Schattdorf auf der Sportanlage Grundmatten um 20 Uhr zum ersten Kampf zur Mission Titelverteidigung anzutreten.
Patrick Dietsche
Die Kriessner steigen mit der Schweizer Meisterschaftsmannschaft von letzter Saison in die neue Saison. (Bild: pd)

Die Kriessner steigen mit der Schweizer Meisterschaftsmannschaft von letzter Saison in die neue Saison. (Bild: pd)

Patrick Dietsche

Die Feste wurden gefeiert und die Ehrungen und Gratulationen entgegengenommen, doch am Samstag zählt das alles nichts mehr. Die Meisterschaft der Ringer geht unter neuem Namen, aber mit ähnlichen Vorzeichen wie in den Vorjahren in eine neue Runde.

Die Spitze rückt zusammen

Was mit Sicherheit gesagt werden kann, ist die Tatsache, dass die Mannschaften, die um den Titel ringen werden, näher zusammengerückt sind. Vorab der RC Willisau und die RS Freiamt haben, wie auch der Titelverteidiger, etliche Kaderathleten in ihren Reihen, was nicht nur am Tag des Wettkampfs wichtig ist, sondern vor allem in den Trainings dazwischen das Niveau des ganzen Teams weiterbringt.

Die veränderten Strukturen im Verband bringen es mit sich, dass die Topathleten immer professioneller trainieren und betreut werden. Auch wenn sich das bis anhin noch nicht in Resul­taten auf internationaler Bühne ausgezahlt hat, dürfte dies in der nationalen Meisterschaft sichtbar werden. Negativ an dieser Entwicklung ist nur, dass ein Teil der Athleten wegen der U23-WM und der Militär-WM nicht immer zur Verfügung stehen werden und sich die lange Saison allenfalls beim einen oder anderen bemerkbar machen wird. Hier sind die Coaches sicher gefordert. Für die RS Kriessern wird die RR Schattdorf zum ersten Prüfstein der Saison.

Schattdorf ist ein erster Prüfstein

Wie nicht anders zu erwarten war, verlief die Transferperiode sehr ruhig, da Spitzenringer kaum zu haben waren. Auch die RR Schattdorf hat sich nicht wesentlich verstärkt, hat aber sicher mit Kim Besse, dem aktuellen Meister bis 70 kg Freistil, einen Ringer verpflichten können, der für den einen oder anderen Punkt gut sein wird. Auch die beiden Doppellizenzen mit Abd al Sada Mortheda von der RR Brunnen und Christoph Kirchhofer vom NRC Thalheim können eine echte Verstärkung für die Urner sein. Die Frage stellt sich wie immer bei den Doppellizenzen, wie oft die Athleten von ihren Stammklubs freigegeben werden.

Ziel der Schattdorfer ist es, die Halbfinals zu erreichen, und dafür wäre ein Startsieg gegen die Kriessner hilfreich. Die Kriessner wollen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, wissen aber, wie schwierig das Jahr nach dem Titel ist.

Titelverteidigung ist das Ziel der RS Kriessern

Man vertraut im Rheintal auf die gleichen Kräfte wie in der erfolgreichen Saison 2016 und kann ­sicher damit rechnen, dass die Internationalen ihre Leistung abrufen können. Ganz auf die nationale Saison konzentrieren sich seit diesem Jahr Philipp Hutter und Steven Graf und man darf gespannt sein, ob sie ihr Niveau halten konnten. Hugo Dietsche wird vorab in den Vorkämpfen auch ab und zu einem Nachwuchsmann zu einer Startgelegenheit verhelfen, wissen die Verantwortlichen doch aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, trotz hoher Ziele die Verjüngung des Teams voranzutreiben.

Die Kriessner sind eher als Langsamstarter bekannt, zumal sie ihre Planung entsprechend auf die zweite Saisonhälfte ausgerichtet haben. Der Sieg am Grenzlandturnier ist aber sicher gut fürs Selbstvertrauen und gibt wohl zu Beginn etwa Extraluft, wenn es nötig ist.

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