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RINGEN: Kriessern zu Gast in der Klosterstadt

Die RS Kriessern bestreitet nach drei Heimkämpfen in Serie am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr in der Sporthalle Brüel in der Klosterstadt Einsiedeln wieder einmal einen Auswärtskampf.
Patrick Dietsche
Christian Wolf (l.) kehrt möglicherweise gegen die Klosterstädter ins Team zurück. (Bild: dip)

Christian Wolf (l.) kehrt möglicherweise gegen die Klosterstädter ins Team zurück. (Bild: dip)

Patrick Dietsche

Die Kriessner sind trotz des ersten Erfolgserlebnisses der Gastgeber von letzter Woche Favorit. Die RR Einsiedeln isst nach wie vor hartes Brot in der Winforce Premium League, doch am letzten Wochenende gab’s den zweiten Sieg seit dem Aufstieg 2014. Die Truppe von Trainer Urs Bürgler bezwang das kriselnde Hergiswil mit 20:17.

Starke Leihringer

Der Erfolg der Einsiedler steht sicher auch im Zusammenhang mit den beiden starken Leihringern, die verpflichtet werden konnten. Flavio Freuler und Andrii Vishar vom RC Oberriet-Grabs sind sichere Vier-Punkte-Lieferanten. Stehen sie zur Verfügung, wie am letzten Wochenende, dann liegt auch für die sonst nicht von Erfolg verwöhnten Kosterstädter ein Sieg drin. Freuler fällt aufgrund einer Verletzung im letzten Kampf für den Rest der Saison aus, und ob Vishar gegen Kriessern antreten wird, ist eher unwahrscheinlich. Der Stammverein will sich mit einem Sieg gegen Weinfelden die Qualifikation für die Playoffs sichern und dürf­- te dabei auf ihn setzen (siehe unten).

Fehlen wird den Einsiedlern weiter ihr stärkstes Pferd im Stall, Yves Neyer. Der Kaderringer ist nach einer weiteren Verletzung noch nicht einsatzbereit. Seine Brüder Jan und Sven tun sich diese Saison schwerer als auch schon und sind bis anhin nicht der erhoffte Rückhalt. Trotz des ersten Saisonsiegs bleiben die Einsiedler gegen die Kriessner, unabhängig von der möglichen Aufstellung, Aussenseiter, doch der Sieg wird Selbstvertrauen und Auftrieb geben und den Glauben an eine Überraschung stärken.

RSK will ungeschlagen bleiben

Doch nicht nur die Einsiedler sind im Hoch. Auch die Gäste aus dem Rheintal dürften mit geschwellter Brust anreisen. Sie haben bis anhin erst einen Punkt abgegeben und sowohl gegen die Mitfavoriten als auch gegen die «Kleinen» starke Leistungen gezeigt. Dies, obwohl Trainer Hugo Dietsche sein Team immer wieder umstellt und auch jungen Athleten oder Routiniers aus der zweiten Reihe eine Startmöglichkeit gibt. Nur Hergiswil hat in der Premium League bis anhin gleich viele unterschiedliche Ringer eingesetzt wie die Kriessner. So kann es sein, dass am Samstag in der Sporthalle Brüel in Einsiedeln wieder ein Kriessner Team aufläuft, dass in dieser Aufstellung noch nie gerungen hat. Auf je­-den Fall wollen die Kriessner mit einem weiteren Sieg die Spitzenposition in der Tabelle festigen. Wer das Team nicht nach Einsiedeln begleiten kann, kann sich auf www.rsk.ch unter Live-Ticker den Kampf im Internet ansehen.

Kriessern II ohne Niederlage

Wie vermutet, gestaltete die zweite Kriessner Mannschaft auch ihre letzten beiden Kämpfe vor dem Final erfolgreich. Die beiden Gegner aus Winterthur und Rapperswil konnten einem schon fast leid tun. Obwohl beide Klubs ihre ersten Mannschaften ins Rennen gegen den ungeschlagenen Leader schickten, blieben beide chancenlos. Zuerst biss sich der RC Winterthur die Zähne aus und unterlag den Kriessnern mit 2:29 und auch den Rosenstädtern aus Rapperswil erging es beim 4:29 nicht viel besser.

Damit beenden die Kriessner Reserven die Vorrunde ungeschlagen mit zwölf Siegen aus ebenso vielen Kämpfen und blicken dem Final am 29. Oktober optimistisch entgegen. Wer dann aus der Westgruppe gegen die Rheintaler antreten wird, ist noch nicht klar, da sich in der anderen Gruppe noch kein Team ent­scheidend absetzen konnte. Die Kriessner sind in der letzten Runde mit Nico Lüchinger, Dorien Hutter, Fabienne Wittenwiler, David und Daniel Loher, Andreas Bleiker, Roland Bischof, Noel Hutter und Udo Raunjak angetreten. Dabei musste sich einzig Daniel Loher einmal knapp geschlagen geben. Alle anderen gewannen ihre Kämpfe.

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