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RINGEN: Halbfinal gegen einen Neuling

Morgen Samstag kommt es im ersten Halbfinal der Winforce Premium League zu einer Premiere. Die Gastgeber von der RR Einsiedeln stehen seit Einführung der Playoffs erstmals unter den besten, letzten vier Teams.
Patrick Dietsche
Tobias Betschart (blau) wird wieder versuchen, gegen Andreas Burkard einen Sieg zu landen. (Bild: pd)

Tobias Betschart (blau) wird wieder versuchen, gegen Andreas Burkard einen Sieg zu landen. (Bild: pd)

Patrick Dietsche

Damit ist schon gesagt, dass die Truppe um Trainer Urs Bürgler mit viel Rückenwind in den Kampf gegen den Titelverteidiger starten wird. Nach Einsiedelns überraschendem Sieg ge­gen Willisau im letzten Quali-Kampf dürfte den Kriessnern klar sein, dass die Finalqualifikation kein Spaziergang wird.

Die Klosterstädter haben ei­ne bemerkenswerte Entwicklung gemacht. In der Vorrunde blieben sie sich gewissermassen treu: Sie lagen bei Halbzeit der Qualifikation – nach teils desolaten Auftritten – punktlos am Tabellenende. Trainer Urs Bürgler betonte zwar stets, dass der Einsatz stimmen würde, doch Zählbares schaute nicht heraus.

Aufschwung in der zweiten Hälfte der Qualifikation

Dann traf Einsiedeln zum Auftakt der Rückrunde auf das kriselnde Hergiswil. Im Kampf Not gegen Elend gelang den Einsiedlern das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Auf einmal stimmte nicht mehr nur der Einsatz, auch ringerisch zeigte die Mannschaft nun ihre Qualitäten. Sie brachten ihre Gegner damit in Verlegenheit, auch Kriessern bekam dies zu spüren: Im Hinkampf gewann die RSK mit 25:16 noch recht deutlich, im Rückkampf dann aber nur noch mit 21:18.

Danach gewann Einsiedeln gegen Schattdorf ein weiteres Direktduell um den Halbfinaleinzug. Dies hätte aber noch nicht gereicht, es brauchte einen weiteren Exploit und den Sieg gegen die Lions, um den Traum vom Halbfinal Realität werden zu lassen. Nun steht der erste Halbfinalkampf gegen Titelverteidiger Kriessern. Weil Einsiedeln unbeschwert und ohne Druck an die Aufgabe treten kann, ist Kriesserns Gegner unberechenbar und gefährlich. Zumal mit Yves Neyer das Einsiedler Zugpferd rechtzeitig auf die entscheidende Phase der Meisterschaft wieder fit geworden ist.

Die RSK ist auf jeden Fall gewarnt. Nicht nur, weil sie Einsiedelns Resultat gegen Willisau zur Kenntnis genommen hat, sondern vor allem wegen des erst mit dem letzten Kampf sichergestellten Sieges im letzten Duell mit Einsiedeln. Weiter mussten die Kriessner zum Abschluss der Quali doch noch eine Niederlage hinnehmen, und Coach Hugo Dietsche dürfte wegen einiger angeschlagener Leistungsträger am Samstag nicht ganz aus dem Vollen schöpfen können.

Kriessern ist gewarnt, bleibt aber Favorit

Trotz allem sind die Kriessner Favorit. Sie haben in den bisherigen Kämpfen meist überzeugt. Nun, wenn alles wieder bei Null anfängt, gibt es keine taktischen Spielchen mehr und die Teams müssen Farbe bekennen. Das gilt auch für die Kriessner, bei denen wohl auch der eine oder andere Athlet auf Diät gesetzt wird.

Die Mannschaft hofft, dass möglichst viele Rheintaler Fans den nahen Weg nach Einsiedeln unter die Räder nehmen und so die Sporthalle Brüel in einen schwarz-gelben Hexenkessel verwandeln.

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