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RINGEN: Drei Pokale für Ringerinnen

Fünf Ringerinnen und zwei Betreuer der Clubs Oberriet-Grabs und Kriessern sammelten internationale Erfahrung.
Rheintaler Delegation gewinnt neue Eindrücke: (hinten v. l.) Jürg Lippuner, Yara Vetsch, Annatina Lippuner, Friedrich Eggenberger, (vorne v. l.) Lia Vetsch, Madleina Eggenberger, Ursina Lippuner. (Bild: pd)

Rheintaler Delegation gewinnt neue Eindrücke: (hinten v. l.) Jürg Lippuner, Yara Vetsch, Annatina Lippuner, Friedrich Eggenberger, (vorne v. l.) Lia Vetsch, Madleina Eggenberger, Ursina Lippuner. (Bild: pd)

In Heusweiler im Saarland traf die Rheintaler Delegation vier Ringerinnen aus dem westlichen Landesteil und den Frauenkoordinator des Verbandes, Viktor Meier. Nach der Abwaage am Freitag ging es dann am Samstagmorgen los. Im riesigen Teilnehmerfeld von 159 Ringerinnen aus Deutschland, Frankreich, Holland und der Schweiz behaupteten sich die Werdenbergerinnen sehr gut.

Silberner Pokal für Eggenberger und Lippuner

Die Leichteste, Madleina Eggenberger der RS Kriessern (25 kg), konnte vier ihrer fünf Kämpfe siegreich gestalten und holte sich verdient einen silbernen Pokal. Lia Vetsch (30 kg) vom RC Oberriet-Grabs musste in ihren beiden Kämpfen Lehrgeld bezahlen und klassierte sich am Ende auf dem elften Platz. Ursina Lippuner (33 kg) gewann ihren Pool souverän mit drei Schultersiegen und musste sich im Final nach einer kurzen Punkteführung auf die Schultern betten lassen. Wie ­Eggenberger erhielt auch Lippuner den silbernen Pokal. In der Gewichtsklasse bis 43 kg traten gleich zwei Grabserinnen an: Yara Vetsch und Annatina Lippuner. Vetsch kam mit ihrer Spezialtechnik zwar das eine oder andere Mal durch, musste sich aber in beiden Kämpfen am Ende geschlagen geben und erzielte dank ihren Kampfwertungspunkten den siebten Rang.

Den kleinen Final gewonnen

Lippuner konnte zwei Kämpfe ihres Pools erfolgreich gestalten, verlor aber im entscheidenden Kampf um den Finaleinzug. Im kleinen Final um Platz drei und vier liess sie aber nichts anbrennen und erkämpfte sich den dritten Pokal der kleinen Rheintaler Delegation.

Die beiden Betreuer Friedrich Eggenberger und Jürg Lippuner durften mit den Leistungen ihrer fünf Schützlinge zufrieden sein und konnten zudem auch interessante Eindrücke des deutschen Frauenringens mit nach Hause nehmen. (pd)

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