RHYTHMISCHE GYMNASTIK: Überzeugende Rheintalerinnen

An je zwei Qualifikationswettkämpfen versuchten über 100 Einzelgymnastinnen und 30 Gruppen aus der ganzen Schweiz, die Kampfrichter von ihrem Können zu überzeugen und sich für die Schweizer Meisterschaften zu qualifizieren.

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Hinten (von links): Tina Schefer und Anastasia Weder. Vorne (v. l.): Livia Federer, Elisa Caggese, Jessica Pereira, Joyce Baumann und Raquel Pereira. (Bild: ple)

Hinten (von links): Tina Schefer und Anastasia Weder. Vorne (v. l.): Livia Federer, Elisa Caggese, Jessica Pereira, Joyce Baumann und Raquel Pereira. (Bild: ple)

RHYTHMISCHE GYMNASTIK. Zwei Diepoldsauerinnen qualifizierten sich für die Schweizer Meisterschaften: Anastasia Weder in der jüngsten nationalen Kategorie (P2) und Romina Züst in der ältesten (P6).

Anastasia Weder wird Vierte

Damit nicht genug: Für Anastasia Weder haben sich die unzähligen Trainingsstunden im Regionalen Leistungszentrum bezahlt gemacht. An der ersten Qualifikation wurde sie hervorragende Zweite. Danach hatte sie vor allem in der Ballübung einige Patzer und musste sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Nach dem Motto «aus Fehlern lernt man» wird sie die letzten Trainings intensiv nutzen, um beim Saisonhöhepunkt wieder vom Podest zu strahlen.

Romina Züst, die im letzten Sommer ihre Spitzensportkarriere eigentlich beendete, packte das «Heimweh» und stieg verspätet, dafür mit umso mehr Elan in die Saison ein. Nachdem sie seit elf Jahren RG betreibt und sich oft nur knapp nicht für die SM qualifizierte, war ihre Freude über den geglückten Einzug ins Finale doppelt gross.

Romina Züsts starke Leistung

Den erforderlichen fünften Rang zum Überstehen der Qualifikation erreichte sie am ersten wie auch am zweiten Wettkampf, wobei sie ihre Noten steigerte und am zweiten Wochenende sogar in Tuchfühlung mit der Viertplatzierten kam.

Zwei weitere Einzelturnerinnen aus Diepoldsau nahmen zum ersten Mal an den nationalen Wettkämpfen teil. In derselben Kategorie wie Anastasia Weder führten Kim Frei und Jana Sieber ihre Übungen vor den strengen Augen der Kampfrichter vor. Kim wurde 24. und 35., für Jana resultierten die Ränge 34 und 39.

Nebst den fünf Einzelkategorien gibt es auch die Möglichkeit, mit fünf Mädchen in einer der vier Gruppenkategorien an den Start zu gehen. Während im grössten Feld der jüngsten (G1) die Übungen ohne Geräte geturnt werden, ist ab G2 der Einsatz von Bändern, Keulen und dem Reifen vonnöten.

Gruppe nicht unter den Besten

Aus der Ostschweiz nahmen zwei Gruppen in der Kategorie G1 teil, das RLZ Ost und die gemischte Gruppe Diepoldsau-Berneck. Tina Schefer, Berneck, und Anastasia Weder, Diepoldsau, trainieren beide im Regionalen Leistungszentrum und sind Teil der erfolgreichen Gruppe des RLZ Ost. Nachdem sie am ersten Wettkampf den dritten Platz erreichten, gewannen sie danach die Silbermedaille. Vier Mädchen aus Diepoldsau und eine aus Berneck kämpften in der gleichen Kategorie um den Finaleinzug. Unter den Fittichen der Trainerinnen Aline Giger und Petra Lehner erreichten sie die Ränge 16 und 14, was nicht für den Finaleinzug der besten zehn Gruppen reichte.

Am 11. und 12. Juni werden die drei Rheintalerinnen an der Schweizer Meisterschaft in Genf alles daran setzen, ihre Bestleistung abzurufen und so gute Rangierungen und sogar Medaillen nach Hause zu bringen. (ple)