Rheno verliert gegen den Leader

Im letzten Spiel des Jahres verlieren die Rheintaler 2.-Liga-Volleyballer gegen Wittenbach mit 0:3. Nur im ersten Satz war die Partie einigermassen ausgeglichen.

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VOLLEYBALL. Die Gäste aus der Agglomeration St. Gallen haben sich auf diese Saison hin gezielt verstärkt, mit dem klaren Ziel Aufstieg in die 1. Liga. Die Rheintaler hatten gegen den Leader nichts zu verlieren und konnten entsprechend unbeschwert in die Partie steigen.

Starker Beginn

Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen, mit ein paar sehenswerten Punkten auf beiden Seiten. Dank einigen Fehlern bei Wittenbach konnte Rheno sogar leicht in Führung gehen. Auch dank gelungenen Angriffskombinationen und schönen Block-Aktionen konnte sich Rheno vermeintlich vorentscheidend 22:20 absetzen. Nach einem Time-out erzielte Wittenbach aber vier Punkte in Serie, ehe die Gastgeber das Aufbäumen des Gegners nochmals stoppen konnten und zum 24:24 ausglichen. Dies war spannungsmässig der Höhepunkt der Partie. Rheno schlug sich aber selbst und verschenkte mit zwei Eigenfehlern den Satzerfolg.

Ohne Coach

Rhenos neuer Coach, Thomas Müller, war verhindert, Spielertrainer und Libero Pascal Ehrenbold krank. Damit die Truppe nicht führungslos war, übernahm der Routinier und langjährige Captain Matthias Fiechter die Verantwortung. Aber auch er konnte im zweiten Satz nicht verhindern, dass man schnell in Rückstand geriet.

Zwar gelang es ihm und der Mannschaft nach einem frühen Time-out wieder Tritt zu fassen. Derweil wechselte Wittenbach fleissig, um allen elf mitgereisten Spielern Einsätze zu ermöglichen. Rheno gelangen nur noch vereinzelt Highlights, während die Gäste solide, wenn auch nicht überragend agierten. Somit blieb ein Unterschied von ungefähr fünf Zählern bis Satzende bestehen.

Schwaches Ende

Für den dritten Satz brachten die Heerbrugger Benedikt Wenk auf der Aussenposition. Er war leicht angeschlagen und konnte in dieser Form Rheno nicht auf die Erfolgsstrasse zurückbringen. Man verschenkte Punkte als wäre schon Weihnachten. Leader Wittenbach musste nicht mehr an die Grenzen gehen, um den letzten Satz deutlich zu gewinnen. Die Tabelle bleibt unverändert. Gegen den Leader darf man verlieren. Doch die Art und Weise, wie dieses Spiel und somit das Volleyballjahr endete, gibt etwas zu denken. Es bleibt zu hoffen, dass eine kämpferische Mannschaft in der Rückrunde versucht, die Gegner das Fürchten zu lehren. (sem)

Rheno: M. Fiechter, P. Bürki, O. Grawehr, P. Simon, S. Moser, B. Wenk, M. Krähenmann, D. Oliveira.