Rheno Volleyball mit Freud und Leid

Die letzte grosse Heimrunde bildete für die Teams von Rheno Volleyball am Samstag den Rahmen für das Saisonabschlussfest.

Gerhard Huber
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Mit überlegener Sprungkraft und Körpergrösse konnten die Jungs von Rheno I viele Angriffe der Senioren von Rheno II blocken ...und ihre Smashes am Block der Senioren von Rheno II vorbeibringen.
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Mit überlegener Sprungkraft und Körpergrösse konnten die Jungs von Rheno I viele Angriffe der Senioren von Rheno II blocken ...und ihre Smashes am Block der Senioren von Rheno II vorbeibringen.

Mit überlegener Sprungkraft und Körpergrösse konnten die Jungs von Rheno I viele Angriffe der Senioren von Rheno II blocken ...und ihre Smashes am Block der Senioren von Rheno II vorbeibringen.

... Bilder: Ulrike Huber

In der Blattackerhalle in Heerbrugg ging es am Samstag hoch her. Vier Meisterschaftsspiele fanden statt, gleich sechs Teams von Rheno Volleyball waren im Einsatz.

Wie das geht? Vier Teams trafen in vereinsinternen Duellen aufeinander. In der 5. Liga der Damen trafen Rheno II und Rheno III aufeinander. Die Verantwortlichen hatten zu Beginn der Saison beschlossen, mit ei­nem Juniorinnen-Team als dritte Mannschaft bei den «Grossen» in der 5. Liga teilzunehmen, um den jüngeren Spielerinnen Erfahrungen gegen etablierte Gegnerinnen zu ermöglichen. Eine Entscheidung, die sich gelohnt hat. Immerhin rangiert man auf dem dritten Tabellenplatz, nur einen Rang hinter Rheno II. Auch im direkten Duell setzte sich die zweite Mannschaft durch, wenn auch erst im fünften und entscheidenden Satz (25:15, 17:25, 25:23; 16:25; 15:9).

Nachwuchsarbeit Tribut gezollt

Im Hauptmatch dieses Saisonabschlussnachmittags spielten in der 3. Liga die Senioren von Rheno II gegen die Jungspunde von Rheno I.

Die Routiniers der zweiten Mannschaft mussten der vereinseigenen Nachwuchsarbeit Tribut zollen. Denn das noch sehr junge Team von Rheno I war in allen Belangen überlegen und gewann die Partie mit ei­nem schnörkellosen 3:0 (25:22, 25:21, 25:11).

Obwohl sich das Seniorenteam vor allem in den ersten beiden Sätzen noch kräftig wehrte und mit grossartigen, lang andauernden Ballwechseln dagegenhielt, siegte die überlegene Schlagkraft der Jugend. Den beherzt und oft mit überraschenden Kurzpasszuspielen vorgetragenen Netzangriffen der ersten Mannschaft mussten sich die älteren Volleyballer am Ende dann doch geschlagen geben.

Seniorenteam vor Abstieg in die 4. Liga

Was bedeutet dies für die Meisterschaft in der dritten Liga? Unter den acht teilnehmenden Teams liegt Rheno I nun auf einem gesicherten fünften Platz und ist alle Abstiegssorgen los. Rheno II hingegen hat mit dem achten Platz das Tabellenende übernommen und wird in den noch ausstehenden Spielen ge­gen Tabellenführer STV St.Gallen II und dem drittplatzierten Audax SSC II wohl kaum mehr die notwendigen Punkte zum Ligaerhalt schaffen können. Es droht also der Abstieg in die vierte Liga.

Dennoch ist Präsident Louis Schaub mit der Saison und Si­tuation von Rheno Volleyball allgemein sehr zufrieden: «Zwar müssen die Herren von Rheno II nach einer happigen Saison vermutlich in den sauren Abstiegsapfel beissen, aber die Entwicklung der jungen Truppe von Rheno I macht Mut. Sie haben sich in dieser Liga etabliert. Und gerade gegen die «grossen» Teams in der Liga mega gute Spiele geliefert. Dem Verein geht es gut, wir haben in den Trainings gerade auch bei den U17- und U23-Teams einen sehr guten Besuch. Nur bei den Minis könnten es auch einige mehr sein.»

Damen werden Favoritenrolle nicht gerecht

Einen ernüchternden Nachmittag erlebten die Frauen von Rheno I, derzeit Tabellenführer in der dritten Liga. Im Heimspiel gegen den drittplatzierten STV Wil musste man eine überraschende 1:3-Niederlage (25:12, 12:25, 17:25, 14:25) hinnehmen. Die Spielerinnen von Trainer Manfred Simon dominierten wie erwartet den ersten Satz, fielen dann aber unerklärlich zurück und gewannen gegen die wie verwandelten Wilerinnen keinen weiteren Satz.