Rhema: Letztes Wort noch nicht gesprochen

ALTSTÄTTEN. Der für die Rhema zuständige Sachwalter Daniel Gebert hat einer Veräusserung der Namens- und Durchführungsrechte der Genossenschaft Rhema noch nicht zugestimmt.

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Dies teilt er mit, weil der am Freitag erschienene Beitrag über die sich abzeichnende Rettung der Rhema einen falschen Eindruck erweckt haben könnte. Erst im Nachlassverfahren und unter Wahrung der Interessen aller Gläubiger können allfällige derartige Schritte unternommen werden. Die Gläubiger werden im Rahmen des Schuldenrufs informiert.

Das Kreisgericht Rheintal hat der Rhema die definitive Nachlassstundung bewilligt und so einen allfälligen Konkurs vorerst abgewendet. Die Rhema versucht nun mit den Gläubigern einen Nachlassvertrag abzuschliessen. Kommt er zustande, muss auch der Nachlassrichter ihn genehmigen, damit sich das Verfahren abschliessen lässt. Nach wie vor sind gegen die Schuldnerin während der Nachlassstundung grundsätzlich keine Betreibungen möglich.

Sollte festgestellt werden, dass für die Rhema-Genossenschaft keine Aussicht auf Sanierung bzw. Abschluss eines Nachlassvertrages besteht, müsste der Sachwalter den Nachlassrichter umgehend benachrichtigen. Während des Verfahrens ist die Schuldnerin den Weisungen des Sachwalters unterstellt. (red.)