Rhema doch mit Crêpes

Aldo Zäch und Kurt Wettstein haben sich zusammengerauft anstatt auf stur zu schalten. Das heisst, es gibt doch wieder Crêpes an der Rhema.

Gert Bruderer
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Der Streit mit der Rhema ist beigelegt; Aldo Zäch, hier mit Stefanie Blau, verkauft doch wieder Crêpes. (Bild: Archiv/Max Pflüger)

Der Streit mit der Rhema ist beigelegt; Aldo Zäch, hier mit Stefanie Blau, verkauft doch wieder Crêpes. (Bild: Archiv/Max Pflüger)

ALTSTÄTTEN/HEERBRUGG. Crêpes gehören längst zur Rheintalmesse wie die Eisheiligen zum Mai. Doch während das milde Frühlingswetter laut Volksmund erst nach der «kalten Sophie» stabil bleibt, haben Rhema-Chef Kurt Wettstein und Crêpes-Anbieter Aldo Zäch ihren Konflikt (siehe Zeitung vom 22. März) schon jetzt beigelegt und eine Ungewissheit in einen dauerhaften Zustand umgewandelt.

Bisher nicht klar geregelt

Bereits zur Zeit des früheren Messeleiters Reini Frei war der Heerbrugger Kinotheater-Betreiber Aldo Zäch mit seiner Crêperie auf Rädern, einem gelben Piaggio, Jahr für Jahr an die Rhema gekommen. Die Präsenz war immer klar, aber nie klar geregelt. Der Crêpes-Verkauf war zur Kulturförderung gedacht und wurde vom Messepublikum als Attraktion im Eingangsbereich erlebt.

Letztes Jahr jedoch kam es zu Differenzen – und als Aldo Zäch nach der üblichen Voraus-Rechnung für die nächste Rhema (27. April bis 5. Mai) fragte, hiess es: Alles schon belegt. Noch Mitte letzter Woche sah es ganz so aus, als könnte die rollende Crêperie also nach über zehnjähriger Treue erstmals nicht mehr dabei sein.

Am Freitag Lösung gefunden

Nun aber ist die Angelegenheit bereinigt, wie sowohl Aldo Zäch als auch Kurt Wettstein bestätigen. Die beiden haben sich am Freitag (also am gleichen Tag, als in dieser Zeitung über den Streit berichtet wurde) zusammengesetzt und sich geeinigt. Um weiteren Spannungen vorzubeugen, wird die Zusammenarbeit nicht mehr mündlich und nach dem Prinzip des Gewohnheitsrechts geregelt, sondern mit einem klaren schriftlichen Vertrag.

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