Rheintalerin ergattert TV-Auftritte

ALTSTÄTTEN. Patricia Fehr begleitet TV-Star Nik Hartmann auf seiner grossen Sommertour durch die Schweiz. Die Altstätterin gehört der neuen Hausband der Sendung «SRF bi de Lüt» an. Deshalb ist die Gitarristin demnächst gleich fünf weitere Male am Fernsehen zu sehen.

Ralph Dietsche
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Im Garten ihres Elternhauses übt Patricia Fehr die neuen Melodien für die TV-Sendung «SRF bi de Lüt». Wenn nicht Semesterferien sind, wohnt die Altstätterin während der Woche in Luzern in einer WG. (Bild: radi)

Im Garten ihres Elternhauses übt Patricia Fehr die neuen Melodien für die TV-Sendung «SRF bi de Lüt». Wenn nicht Semesterferien sind, wohnt die Altstätterin während der Woche in Luzern in einer WG. (Bild: radi)

Erst vor wenigen Wochen sorgte Patricia Fehr zusammen mit dem Rex Quintett im Musikantenstadl in Pula in Kroatien für Aufsehen. Sie musizierte mit «ihren» vier Jungs in der grössten Unterhaltungsshow Europas und spielte nach der Live-Sendung im riesigen Amphitheater auf. Die Altstätter Musikstudentin lacht: «Wir feierten so lange, bis uns die Sicherheitsleute aufforderten, unsere Instrumente einzupacken. Irgendwann wollten auch sie Feierabend.» Die Reaktionen nach dem ersten Fernsehauftritt des Rex Quintetts seien überwältigend gewesen: «Wir erhielten unzählige Gratulationen, Zuschriften und positive Reaktionen auf unseren Auftritt. Mit einem solch gewaltigen Echo haben wir nie gerechnet.» Damit nicht genug. Bereits in diesem Monat steht Patricia Fehr wieder vor der Fernsehkamera. Diesmal zwar nicht mit dem Rex Quintett, sondern mit Nik Hartmann und dem Echo vom Leutschenbach. Einer Kapelle, die eigens für die grosse Sommershow «SRF bi de Lüt» ins Leben gerufen wurde.

Unerwartetes Engagement

Fernsehpremiere hat die Gitarristin Patricia Fehr zusammen mit Akkordeonistin Jacqueline Wachter, Madlaina Küng am Kontrabass, Schlagzeuger Thise Meyer und Pianist Laurent Girard am 30. Juli in der Jass-Show von Roman Kilchsperger. Ab dem 8. August wird Patricia Fehr dann während vier Wochen jeden Samstag am Schweizer Fernsehen zu sehen sein. «Unsere neu gegründete Formation löst die Band von Dani Häusler ab. Wir werden pro Sendung jeweils einen frisch zusammengewürfelten Chor begleiten und zwischen den verschiedenen Programmpunkten für die akustischen Übergänge sorgen», erklärt Patricia Fehr. Zur neu formierten Band stiess sie durch Zufall: «Jacqueline Wachter hat mich angefragt, ob ich Lust hätte in der Kapelle mitzuspielen. Sie sah mich vorher einmal an einer Stubete im Landhaus in Berneck.» Die Rheintalerin packte die Chance und übt jetzt fleissig mit ihren neuen Musikgspänli. Dem Rex Quintett bleibt sie trotz des Engagements beim Schweizer Fernsehen treu: «Auch mit meiner Schwester werde ich mit der Formation Fehrstimmt an Hochzeiten und Apéros weiter aufspielen. Einzig bei der SSC Big Band Rheintal muss ich momentan gezwungenermassen pausieren.»

Die vielseitige Musikerin steckt zusätzlich noch mitten in der Masterarbeit mit Schwerpunkt Schweizer Volksmusik. Im Sommer will sie den pädagogischen Master in klassischer Gitarre dann abschliessen.

Campen trotz Fernsehstress

Ihrem Traum Gitarren- und Gesangslehrerin sowie Künstlerin zu werden, kommt Patricia Fehr mit grossen Schritten näher. Die verschiedenen Engagements fordern sie. Trotzdem will sie sich nicht auf eine Stilrichtung fixieren: «Ich will immer alles machen und den Fünfer und das Weggli haben.» Bis jetzt ist es ihr gelungen stets alle Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen und die Erholung nicht zu vergessen. Auch diesen Sommer liegen noch ein paar Tage Urlaub mit Freund Christian Zünd drin, der ebenfalls Musiker ist. Patricia Fehr lacht: «Wir werden wohl irgendwo campen. Mehr liegt momentan als Studentin rein finanziell nicht drin. Campen ist der perfekte Kontrast zur Showwelt.» Sie wird also trotz der hohen Fernsehpräsenz nicht an Bodenhaftung verlieren.