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Rheintaler verspielen Führung

Der SC Rheintal unterliegt dem SC Herisau nach einem fulminanten Start und drei Toren Vorsprung unglücklich mit 5:6 (3:0, 1:3, 1:3, ) und verpasste damit den Sieg gegen den Tabellenführer.
Sepp Schmitter
Viel Verkehr im Startdrittel vor dem Herisauer Tor. (Bild: Sepp Schmitter)

Viel Verkehr im Startdrittel vor dem Herisauer Tor. (Bild: Sepp Schmitter)

Bei toller Derbystimmung gab es keine Aufwärmphase in diesem Spiel, denn beide Mannschaften legten gleich in beachtlichem Tempo los. Auch die Schiedsrichter gaben schnell den Tarif bekannt und zeigten, in welche Richtung gepfiffen wurde. Die ersten beiden Strafen gegen den SC Rheintal konnten noch unbeschadet überstanden werden. Die Rheintaler machten es dann besser, und nach nur 40 Sekunden Powerplay hiess es 1:0 durch Yves Breitenmoser. Und es ging gleich so weiter, auch ohne Überzahl erhöhten Dominik Schawalder und Damian Holenstein auf 3:0. Damit ging es in die erste Pause, das Publikum war begeistert, oder mindestens die Rheintaler unter den 380 Zuschauern. Die SCR-Spieler dominierten, und Herisau hatte noch nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen, wechselte gar den Torhüter aus, für Raganato kam Klingler.

Umschwung im Mitteldrittel

Die Rheintaler versuchten den Druck hochzuhalten, aber die Appenzeller steigerten sich im Laufe des Spieles, und so entwickelte sich eine spannende Partie auf hohem Niveau. Zur Mitte der Partie spielten die Schiedsrichter Schicksal und plötzlich war der SC Rheintal in doppelter Unterzahl. Lange Diskussionen mit den Spielern und auch untereinander zeugten davon, dass sich die beiden nicht immer einig waren. Und so konnte Michell Speranzino, ein Ehemaliger des SC Rheintal, den ersten Treffer für Herisau erzielen. Nach dem Anschlusstreffer durch Yanik Widmer stellte Tino Sutter mit einem herrlichen Solo die zwei Tore Vorsprung wieder her. Für das Pausenresultat von 4:3 war dann James Bommeli verantwortlich.

Die Rheintaler mussten langsam ihre Kräfte einteilen, denn Bärtsch verletzte sich an der Schulter und wird länger ausfallen. Der für drei Spiele gesperrte Ströhle und einige kranke Spieler fehlten an allen Ecken und Enden, während Herisau komfortabel mit vier ausgeglichenen Blöcken durchspielen konnte. Auch wagten die Rheintaler zu wenig, auch aus Angst vor einer Strafe, während die Appenzeller nach Belieben schalten und walten konnten. Der jüngere Bruder von Sandro Bartholet, Dario, spielte nach einem Einsatz Anfang Jahr wieder einmal mit und machte seine Sache sehr gut, solche Spieler braucht der SC Rheintal in der Zukunft.

Herisau mit Zwischenspurt zum Sieg

Der SC Herisau sah nun seine Chance und legte noch einen Zacken zu. Innerhalb von vier Minuten drehten die Appenzeller das Spiel mit weiteren drei Toren zum 4:6. Dabei machte Fabian Lütscher im SCR-Tor nicht mehr den sicheren Eindruck der ersten Spielhälfte, agierte unglücklich und wurde durch Fabio Jüstrich ersetzt. Der Anschlusstreffer von Yves Breitenmoser liess nochmals Hoffnungen aufkommen, doch die Kraft reichte nicht mehr, und so ging der klare Favorit als Sieger vom Eis und ziert weiter die Tabellenspitze ohne Verlustpunkt. Interessanterweise gab es in diesem umkämpften Schlussdrittel keine einzige Strafe mehr.

Insgesamt boten die beiden Mannschaften Spektakel, viel Leidenschaft und Einsatz, tolle Unterhaltung für die Zuschauer, aber am Ende mit einem bitteren Nachgeschmack für den SC Rheintal.

2. Liga, Gruppe 2

SC Rheintal – SC Herisau 5:6 (3:0, 1:3, 1:3)

Aegeten – 380 Zuschauer – SR: Sprenger, Buff.

Tore: 12. Breitenmoser (Holenstein) 1:0, 14. Schawalder (S. Bartholet) 2:0, 17. Holenstein, (Paul) 3:0, 32. Speranzino (Rotzinger) 3:1, 38. Widmer (Koller) 3:2, 39. Sutter (Schawalder) 4:2, 40. Bommeli 4:3, 45. Rutishauser (Jeitziner) 4:4, 48. Jeitziner 4:5, 49. Widmer (Speranzino, Popp) 4:6, 51. Breitenmoser (Paul, Holenstein) 5:6.

Strafen: Rheintal 8x2 Minuten, Herisau 2x2 Min.

SC Rheintal: Lütscher (49. Jüstrich), Sutter, Moser, Binder, Schawalder, S. Bartholet, Holenstein, Strebel, D. Bartholet, Bärtsch, Vonbun, Paul, Breitenmoser, Pfeiffer, Knöpfel, Sabanovic, Berweger.

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