Rheintaler Luchse holen weitere drei Punkte gegen Kreuzlingen-Konstanz

Bereits das Resultat von 3:2 aus Rheintaler Sicht macht deutlich, dass die Luchse am Bodensee nicht über alle Zweifel erhaben waren.

Larissa Binder
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Drei Rheintaler gegen zwei Kreuzlinger: Auch das Spiel entschieden die Luchse mit 3:2 für sich und machen Boden nach vorne gut. (Bild: Larissa Binder)

Drei Rheintaler gegen zwei Kreuzlinger: Auch das Spiel entschieden die Luchse mit 3:2 für sich und machen Boden nach vorne gut. (Bild: Larissa Binder)

EISHOCKEY. Das erste Drittel gehörte in dieser Partie den Gästen: Trotz Ungenauigkeiten schaffte es Michael Holdener in der sechsten Minute, die Luchse in Führung zu schiessen. Einige Male gelang es den Seebuben, sich vor dem Gehäuse von SCR-Torhüter Simon Ade in eine gute Ausgangslage zu spielen. Zum Glück der Rheintaler verwerteten diese ihre Chancen schlecht. In der 17. Minute konnte Mischa Broder im Nachschuss nachdoppeln und die Führung auf 2:0 aus Sicht der Luchse ausbauen.

Kreuzlingen greift an

Die Thurgauer Hausherren nutzten nach der ersten Drittelspause ihre Chancen besser: Mathias Schwabegger konnte durch einen ungenauen Pass die Scheibe für sich gewinnen und assistierte Roman Farner zum ersten Treffer. Dann dominierten Strafen seitens der Heimmannschaft und die Luchse hatten mehrmals im Powerplay ihre Gelegenheiten, die Scheibe zu versenken. Das bekannte Szenario des Pucks, der den Weg nicht ins Tor findet, war hierbei zu beobachten. Ein Konter von Kreuzlingen-Konstanz führte in der 28. Minute zum Ausgleich. Dass diese sogar noch in Unterzahl durch Florian Kreis ein Tor erzielen konnten, sorgte umso mehr für schlechte Stimmung bei den Rheintaler Fans.

Spiel wird zur Zitterpartie

Im letzten Drittel reagierte Captain Sascha Moser blitzschnell und verwertete seine Chance 3:2 aus Sicht der Gäste. Das Spiel wurde in den letzten 20 Minuten zur Zitterpartie für die Rheintaler: Ein Ausgleich für Kreuzlingen wäre mehrere Male möglich gewesen. Tormann Simon Ade war in den entscheidenden Momenten aber ein guter Rückhalt. Auch als Kreuzlingen sein Powerplay aufbaute und darauf in den letzten Minuten ohne Goalie weiterspielte, hielt er souverän. Als dann die Sirene ertönte, waren Spieler, Staff und Fans erleichtert. Mit dem Sieg schliesst der SC Rheintal zu den Playoff-Plätzen auf.

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