Rheintaler helfen Nepal

MITTELRHEINTAL. Um die Lebensbedingungen der Menschen in Nepal zu verbessern, haben die Pfarreien Widnau, Balgach und Diepoldsau über 47 000 Franken gesammelt. Das Geld kommt über Fastenopfer den Ärmsten zugute.

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MITTELRHEINTAL. Um die Lebensbedingungen der Menschen in Nepal zu verbessern, haben die Pfarreien Widnau, Balgach und Diepoldsau über 47 000 Franken gesammelt. Das Geld kommt über Fastenopfer den Ärmsten zugute.

Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die ländlichen Gebiete sind nur schwer erreichbar. Unter dem Kastensystem und den gesellschaftlichen Tabus leiden vor allem die Frauen und die kastenlose Bevölkerung. Sie sind diejenigen, die am härtesten arbeiten und am wenigsten erhalten. Nach dem langen Bürgerkrieg lässt die Bevölkerung nicht mehr alles mit sich geschehen. Wenn es darum geht, ihre Rechte zu verteidigen, organisiert sie sich sehr schnell. Daran knüpft das Landesprogramm von Fastenopfer an: Es unterstützt diskriminierte Gruppen. Die drei Pfarreien Widnau, Balgach und Diepoldsau haben für die Arbeit des Fastenopfers in Nepal 47 731 Franken gesammelt. Das Hilfswerk Fastenopfer dankt allen, die zu dieser grossartigen Unterstützung in irgendeiner Form beigetragen haben. (pd)