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RHEINTAL: Wegmarken in einer schönen Landschaft

Gestern Abend verlieh der Verein St. Galler Rheintal in Heerbrugg die Preise zum Wettbewerb «Wegmarken». Zum Siegerprojekt kürte die Jury den Entwurf «Aussichtsfenster» von Ivo Herrsche aus Balgach.
Max Pflüger
Präsident Rolf Huber (r.) gratuliert Ivo Herrsche zur Idee «Aussichtsfenster» mit der Variante «Sicht durch den hohlen Baumstamm». (Bild: Max Pflüger)

Präsident Rolf Huber (r.) gratuliert Ivo Herrsche zur Idee «Aussichtsfenster» mit der Variante «Sicht durch den hohlen Baumstamm». (Bild: Max Pflüger)

Max Pflüger

Anfang März erläuterte die Fachgruppe Siedlung und Landschaft des Vereins St. Galler Rheintal anlässlich einer Begehung ihren «Ideen-Wettbewerb Wegmarken». Im Rahmen des Projekts «Grünes Band» will die Fachgruppe Wanderer und Spaziergänger mit zehn, zwölf oder zwanzig Wegmarken auf be- sondere Schönheiten der Natur und der Landschaft entlang des Rheintaler Höhenweges oder in der Ebene aufmerksam machen. Gestern Abend lud die Fachgruppe in die Aula des OMR-Schulhauses Am Bach, Heerbrugg, zur Rangverkündigung ein.

Aufgabenstellung genau umrissen

Die Lösung der Wettbewerbs- aufgabe erforderte Fantasie und Kreativität. Dies, obwohl recht genau umschrieben wurde, was von den Wettbewerbsteilnehmern grundsätzlich erwartet wurde: Gesucht waren Ideen, Skizzen, Pläne oder Modelle zu kreativen Wegmarken, um auf die Rheintaler Landschaftsperlen aufmerksam zu machen. Sie sollen als markante Zeichen oder als Skulpturen in der Landschaft Beachtung finden und Interesse für die landschaftliche Vielfalt wecken. Die genauen Standorte der Wegmarken sind jedoch noch nicht festgelegt.

Als wichtige Bewertungskriterien wurde neben dem regionalen Bezug der allgemeine Bezug zum Thema «Biodiversität in der Siedlung und am Siedlungsrand» gegeben. Umsetzbarkeit und niedrige Kosten von höchstens 500 Franken pro Objekt waren ein weiterer Bewertungspunkt. In der Ausführung sollten die Wegmarken nicht für die Ewigkeit geschaffen sein, sondern in zwanzig oder dreissig Jahren ihren Standort und Platz für die Ideen der nächsten Generation durch Alterung und Verwitterung freigeben.

25 Projektideen wurden eingereicht

Am Wettbewerb beteiligte sich eine erstaunlich grosse Zahl von kreativen Menschen. 25 Arbeiten wurden eingereicht, von Architekturbüros, von Künstlern, von Schülern und Lehrlingen, von Rheintalern wie du und ich. Auch eine ganze Familie reichte einen Vorschlag ein.

Als Fachjury unter dem Vorsitz des Fachgruppenpräsidenten Siedlung und Landschaft, dem Oberrieter Gemeindepräsidenten Rolf Huber, amteten die Alt-stätter Künstlerin Verena Brassel, Melitta Eugster, Diepoldsau, Stiftungsrätin der Rheintaler Kul- turstiftung, Guido Seitz, Ortsgemeindepräsident Berneck, Vorstandsmitglied Verein St. Galler Rheintal, und Kenneth Dietsche, Landschaftsarchitekt.

Sie kürten unter den eingereichten Vorschlägen nach dem ersten, zweiten und dritten Rang auch dreimal einen Anerkennungspreis als vierten Rang.

Rangierte Projekte wurden im Bild vorgestellt

Allen voran das Siegerprojekt «Aussichtsfenster»: Die Idee von Ivo Herrsche besteht aus über- einandergetürmten Fenstern aus jeweils dem Standort angepassten Holzarten: Linde, Ahorn, Pappel und Buche für St. Margrethen, Buche und Apfelbaum für Balgach, Föhren für Oberriet.

Das oberste Fenster symbo- lisiert die Sonne, die blauen Hölzer das Wasser und die Grüntöne Wald und Wiesen. Durch die Fenster sieht man in allen Richtungen auf die landschaftlichen Perlen der Region.

Im zweiten Rang wurde die Idee «offene Türen» von Salome Galati, Altstätten, prämiert und im dritten Rang die Guckröhren von Urs Felber, Altstätten.

In alphabetischer Reihenfolge gewannen im vierten Rang Andreas Buschor, Oberriet, Valentin Mattle, Oberriet, und Claudia Rohrhirs, Marbach, die Anerkennungspreise.

Nächste Schritte zur Realisation

Rolf Huber zeigte anschliessend an die Preisverleihung die nächsten Schritte bis hin zur Reali- sation der Wegmarken. Vorerst werden jetzt, da man weiss, wie die Wegmarken aussehen werden, die Standorte bestimmt. Schrittweise werden dann die Wegmarken ausgeführt und an den Standorten montiert.

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