Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RHEINTAL: Selbst nach Fachkräften suchen

Das Buhlen um qualifizierte Fachkräfte treibt ab und zu neue Blüten. Standortmarketing Rheintal wirbt mit «erschwinglichen Einfamilienhäusern». Wie gross ist der Bedarf an Fachkräften? Wie schwer ist es, sie zu finden?
Kurt Latzer
Gut verdienende, hoch qualifizierte Fachleute möchte die Wirtschaft und der Verein St. Galler Rheintal. Jedenfalls wird für sie die Werbetrommel gerührt. Symbolbild (Bild: : depositphoto/iqoncept/kla)

Gut verdienende, hoch qualifizierte Fachleute möchte die Wirtschaft und der Verein St. Galler Rheintal. Jedenfalls wird für sie die Werbetrommel gerührt. Symbolbild (Bild: : depositphoto/iqoncept/kla)

Kurt Latzer

Die Redaktion hat sieben grös­seren Rheintaler Unternehmen Fragen zum Thema Fachkräfte und Standortmarketing gestellt. Medienverantwortliche von drei Firmen haben die Fragen beantwortet, Franziska Süess von SFS, Monica Miller Rodgers von Leica Geosystems in Heerbrugg sowie Petra Fetting von SwissQprint in Kriessern.

Standortmarketing Rheintal wirbt mit erschwinglichen Einfamilienhäusern im Grünen: Nur ein Mittel, um hoch qualifizierte Fachkräfte in die Region zu bringen. Was versteht man in der Geschäftsleitung unter hoch qualifizierten Fachkräften?

SwissQprint: Unter hoch qualifizierten Fachkräften verstehen wir Ingenieure in der Entwicklungsabteilung.

SFS: Hoch qualifizierte Fachkräfte bringen besondere fachliche Kenntnisse mit und können diese gewinnbringend im Unternehmen einsetzen.

Leica Geosystems: Unter hoch qualifizierten Fachkräften verstehen wir nicht nur eine ­fundierte Ausbildung, sondern auch Menschen, die gewillt sind, sich stets weiterzuentwickeln, Eigenverantwortung übernehmen möchten, unternehmerisch denken und die Probleme als willkommene Herausforderung betrachten.

Wie viele von diesen Leuten sucht man zurzeit dringend?

SwissQprint: Wir haben derzeit dringenden Bedarf an zwei Ingenieuren in der Softwareentwicklung.

SFS: Aktuell sind rund 30 Stellen in der Schweiz zu besetzen. Für alle Vakanzen wird qualifiziertes Fachpersonal gesucht. Besonders hoch qualifiziert stufen wir derzeit ca. 15 Prozent der Positionen ein, die hauptsächlich im Ingenieurbereich angesiedelt sind.

Leica Geosystems: Als eines der grössten Technologie-Unternehmen in der Ostschweiz ist unser Bedarf an Ingenieuren sehr gross. Die Anforderungen haben sich in Zeiten der Digitalisierung geändert und daher beschäftigen wir derzeit über 200 Software-Ingenieure. Dieser Bedarf wird auch in Zukunft weiter steigen. Auch im Bereich Elektronik und Hardware ergeben sich stets spannende Möglichkeiten bei uns.

Wie viele hoch qualifizierte Fachleute sucht man mittelfristig?

SwissQprint: Mittelfristig suchen wir etwa drei zusätzliche Ingenieure in der Entwicklung.

SFS: Wir sind mit unserer ­spezialisierten und internationalen Ausrichtung auch in den nächsten Jahren auf die Rekrutierung von Fachkräften angewiesen. Neue Mitarbeitende für das Arbeiten und Leben im Rheintal zu begeistern, ist daher weiterhin ein erklärtes Ziel.

Leica Geosystems: Derzeit haben wir alleine an unserem Hauptsitz in Heerbrugg 50 offene Stellen. Wir sind immer offen für Ingenieure, die engagiert sind und über den Tellerrand blicken.

Abgesehen von Spezialisten: Besteht im Unternehmen zurzeit ein Personalstopp?

SwissQprint: Nein, keineswegs.

SFS: Nein.

Leica Geosystems: Wir blicken in eine sehr positive Zukunft und möchten daher auch personell weiterwachsen. Die Anzahl der offenen Stellen spiegelt dies wider.

Nach welchen Fachkräften halten Sie im Speziellen Ausschau?

SwissQprint: Grundsätzlich haben wir Bedarf im Produkt-Management und in der Anwendungstechnik (Druckfachleute), zudem suchen wir jemanden für die Webentwicklung und Produktionsmitarbeitende.

SFS: Wir suchen Fachkräfte für die unterschiedlichsten Bereiche. Vom qualifizierten Mitarbeitenden mit Fachausbildung im mechanischen oder kaufmännischen Bereich über spezialisierte (Fach-)Hochschulabsolventen bis zu Mitarbeitenden mit mehrjähriger Berufserfahrung wird auch heuer wieder nach den besten Kandidaten Ausschau gehalten.

Leica Geosystems: Wir sind stets auf der Suche nach innovativen Köpfen, die «out-of-the-box» denken und an der Entwicklung neuster Technologien mitwirken möchten.

Haben Sie Leute, die durch Rheintal.com auf die Region aufmerksam wurden?

SwissQprint: Nein, das haben wir nicht.

SFS: Diese Information haben wir nicht. Wir wissen aber, dass auch das regionale Umfeld eine grosse Rolle für die Entscheidung eines Kandidaten spielt. Daher schätzen wir alle positiven Marketingaktivitäten für das Rheintal sehr.

Leica Geosystems: Rheintal.com ist ein wichtiger Partner für uns, um unsere Region attraktiver darzustellen. Mit ihrer Hilfe können wir die Vorteile unserer Region klar hervorheben. Die vielen Möglichkeiten sind potenziellen Bewerbern gar nicht richtig bewusst. Dank Rheintal.com sind wir präsenter. Das spüren wir an der Anzahl Bewerbungen.

Wie kommt Ihre Firma an Top-Manager, Entwickler, Ingenieure und dergleichen?

SwissQprint: Über unser eigenes, persönliches Netzwerk.

SFS: Unser Hauptkanal für Rekrutierungen sind Stelleninserate auf unserer Website sowie in den gängigen Online-Portalen. In einzelnen Fällen arbeiten wir mit Personalvermittlern zusammen. Und auch das Netzwerk unserer Mitarbeitenden oder Job-Messen, auf denen wir z. B. Hochschulabsolventen treffen, sind für uns wichtige Rekrutierungsinstrumente.

Leica Geosystems: Wir ziehen Talente an, indem wir Leica Geosystems als einen attraktiven Arbeitgeber positionieren. Dies ermöglichen wir, indem wir überdurchschnittliche Leistungen, aber auch ein Umfeld anbieten, welches das Potenzial jedes Einzelnen fördert. Wir geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und nehmen Fehler als Chance an zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Woher stammen die hoch qualifizierten Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen, die in den vergangenen Jahren angestellt wurden – aus der Schweiz oder dem Ausland?

SwissQprint: Allesamt stammen sie aus der Ostschweiz, zu einem grossen Teil sogar aus der Region.

SFS: Wir investieren stark in die Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeitenden, um interne Spezialistenkarrieren zu ermöglichen. So werden beispielsweise rund 80 Prozent der Führungspositionen intern besetzt. Neue Mitarbeitende kommen sowohl aus der Schweiz als auch aus dem Ausland. Wir suchen stets die Person, die für die zu besetzende Stelle die beste Qualifikation mitbringt.

Leica Geosystems: Derzeit beschäftigen wir Leute aus über 40 verschiedenen Ländern in Heerbrugg. Wir sind ein globales Unternehmen und dies macht sich nicht nur an unserer Belegschaft sichtbar, sondern spiegelt sich auch in unserer Unternehmensstrategie wieder. Wir beschäftigen jedoch auch sehr viele Mitarbeitende, die im Rheintal verwurzelt sind, und sind stolz auf unsere Herkunft.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.