Rheintal
Rhesi zeigt neuen Abschnitt: Die Versuchshalle in Dornbirn wird auf einen neuen Teil des Rheins umgebaut

Das Rheinmodell in der Modellversuchshalle in Dornbirn wird umgebaut. Danach werden die Modellversuche für das Hochwasserschutzprojekt Rhesi auf der künftig breitesten Stelle des Rheins weitergeführt.

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Im neuen Modell wird die künftig breiteste Stelle des Rheins, Oberriet–Koblach, untersucht und gezeigt.

Im neuen Modell wird die künftig breiteste Stelle des Rheins, Oberriet–Koblach, untersucht und gezeigt.

Bild: PD

(pd) Das Rheinmodell in der Versuchshalle in Dornbirn wird umgebaut. Danach werden die Modellversuche für das Hochwasserschutzprojekt Rhesi auf der künftig breitesten Stelle des Rheins weitergeführt.

«Das Projekt Rhesi erhöht die Abflusskapazität des Rheins von 3100 auf 4300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde und verbessert den Hochwasserschutz für 300000 Menschen im Rheintal», schreibt die Internationale Rheinregulierung per Mitteilung. Die Versuche in der Halle helfen, Planung und Kosten des Generationenprojekts zu optimieren. «Da mit der Umsetzung von Rhesi das Flussbett verbreitert wird, verändert sich die Sohlstruktur. Mit Computermodellen sind diese Veränderungen nur bedingt vorhersehbar. Darum werden die Berechnungen mit den Modellversuchen überprüft», sagt Markus Mähr, Gesamtprojektleiter Rhesi.

Die Modellversuchshalle ist seit Ende 2020 im Umbau. Bisher war die Rhein-Engstelle, der Abschnitt Widnau–Höchst, der Gegenstand von Untersuchungen. Nach dem Umbau werden die Versuche an der künftig breitesten Stelle des Rheins fortgesetzt, dem Abschnitt Oberriet– Koblach. Sobald es die Lage erlaubt, wird die Halle wieder für Besucher geöffnet.