RHEINTAL: «Mein Eck, Dein Eck, Rheineck»

Über ein Jahr lang erarbeitete die vom Stadtrat ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Rheineck 2.0 ein Standortförderungskonzept mit Massnahmen für ein attraktives Städtli mit vielseitigem Kultur- und Freizeitangebot.

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Die Arbeitsgruppe (v. l.): Gilbert Lapp (Vertretung Stadtrat), Titus Ladner (Leiter der Arbeitsgruppe, Vertretung CVP), Hans Pfäffli (Stadtpräsident), Katharina Linsi (Stadträtin und Vertretung SP), Gabriel Macedo (Stadtschreiber und Vertretung FDP), Werner Vetsch (Vertretung Ortsgemeinde). Es fehlen auf dem Bild: Gerda Huber (Vertretung Verkehrsverein), Roman Humbel (Vertretung Unternehmerforum). (Bild: sk)

Die Arbeitsgruppe (v. l.): Gilbert Lapp (Vertretung Stadtrat), Titus Ladner (Leiter der Arbeitsgruppe, Vertretung CVP), Hans Pfäffli (Stadtpräsident), Katharina Linsi (Stadträtin und Vertretung SP), Gabriel Macedo (Stadtschreiber und Vertretung FDP), Werner Vetsch (Vertretung Ortsgemeinde). Es fehlen auf dem Bild: Gerda Huber (Vertretung Verkehrsverein), Roman Humbel (Vertretung Unternehmerforum). (Bild: sk)

Mit grossen Schritten nähert sich das Jahr 2017 und damit die erste Umsetzungsphase prioritärer Massnahmen, weitere sollen bald folgen. Am diesjährigen Rheinecker Sterntag informierte die Arbeitsgruppe über den Stand der Dinge und stiess dabei auf grosses Interesse und ein durchwegs positives Echo.

Die Arbeitsgruppe Rheineck 2.0, bestehend aus Vertretern des Stadtrates, der Ortsgemeinde, der Ortsparteien, des Unternehmerforums und des Verkehrsvereins, traf sich im Frühling 2015 zur ersten Sitzung. Während mehreren Monaten wurde anschliessend eine Standortförderungsstrategie nach bewährten Methoden entwickelt. Die Arbeitsgruppe unterzog Rheineck einer umfassenden Analyse und legte gemeinsam mit dem Stadtrat Ziele und einen Arbeitsplan für die nächsten Jahre fest. Als oberstes und gemeinsames Ziel soll die Stadt für Bewohnerinnen und Bewohner, für Gewerbe und Unternehmen sowie für Besucherinnen und Besucher an Attraktivität gewinnen.

Aus der Zielsetzung leitete die Arbeitsgruppe drei «Hauptkompetenzfelder», auch «Planungsfelder» genannt, ab. Diese drei Bereiche bestehen aus den Ansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner, den Ansprüchen der Besucherinnen und Besucher sowie aus den Ansprüchen aus und an die Services der Stadt Rheineck. Jedes dieser drei Hauptkompetenzfelder wurde objektiv und kritisch durchleuchtet, um daraus Ziele und greifbare Massnahmen abzuleiten. Die Arbeitsgruppe öffnete dabei auch die Mitsprachemöglichkeiten und holte unter anderem an einem Infoanlass im Juni die Meinung der Bevölkerung ein, um sie anschliessend in den Arbeitsplan einfliessen zu lassen. Auch mit den institutionellen Organisationen in Rheineck, wie dem Unternehmerforum oder dem Verkehrsverein, wurden Gespräche geführt und das weitere Vorgehen abgesprochen.

Das Logo transportiert eine Botschaft

Parallel zur Strategieentwicklung wurde ein neues Marken- und Kommunikationskonzept erarbeitet. Der Arbeitsgruppe wie auch dem Stadtrat erschien es wichtig, dass zum einen während der Strategieentwicklung und -umsetzung offen und aktuell informiert werden kann und zum anderen Rheineck nachhaltig mit einem neuen Erscheinungsbild und einer klaren Kommunikationsstrategie gegen aussen auftritt. Bewohner wie Besucher sollen direkt, einladend und aktuell erreicht werden. Die drei «Hauptkompetenzfelder» wurden dabei in ein neues Logo verpackt. Unter «Mein Eck» verstecken sich die Ansprüche, Ziele und Massnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Unter «Dein Eck» jene für die Besucherinnen und Besucher und unter Rheineck diese der Stadt Rheineck als Dienstleistungsbetrieb.

Rheineck steht nun knapp einen Monat vor der ersten Umsetzungsphase. Prioritär wurden vor allem Massnahmen im Bereich der Kommunikation in Angriff genommen; gleichzeitig mit dem Neuauftritt der Stadt wird in der ersten Januarwoche die neue Website aufgeschaltet. Ein Meilenstein ist auch das neue, eigene Stadt-Magazin «Mein Eck». Dieses wird ab Januar monatlich in alle Haushalte verteilt. Herausgeberin ist die Stadtverwaltung, aber auch die Schulen, Kirchen und Vereine erhalten die Möglichkeit, sich zu präsentieren.

Weitere grosse Schritte folgen

Die Arbeitsgruppe war sich während der ganzen Analyse- und Erarbeitungsphase immer im Klaren, dass die Kommunikation zwar sehr wichtig ist, aber eben auch andernorts angepackt werden muss. Dazu gehören Massnahmen in Bereichen wie Familie, Bildung, Wohnen, Freizeit und Soziales unter «Mein Eck», Tourismus, Altstadt, Kultur und Gewerbe unter «Dein Eck» oder die Dienstleistungen der Verwaltung unter «Rheineck». In gewissen Bereichen bestehen Ideen, die zurzeit mit den diversen Anspruchsgruppen besprochen und bearbeitet werden, hier ist die Hilfe der Bevölkerung wichtig und erwünscht. Dem Stadtrat und der Arbeitsgruppe ist es wichtig, dass die Massnahmen breit abgestützt und gewachsen sind. Das Wir-Gefühl soll gestärkt und der Stolz, in Rheineck zu leben und zu arbeiten, wieder verankert werden. (sk)