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RHEINTAL: Mehr Feste als Weekends

Das Koordinieren von Festen in der Region scheint schwierig, ein Rheintaler Veranstaltungsportal existiert nicht. Dieses Wochenende finden fünf grosse Anlässe statt.
Kurt Latzer
Die regionale Koordination grosser Anlässe ist eine Herausforderung, der niemand gewachsen zu sein scheint. (Bild: Bildmontage: Kurt Latzer)

Die regionale Koordination grosser Anlässe ist eine Herausforderung, der niemand gewachsen zu sein scheint. (Bild: Bildmontage: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Die Interessengemeinschaft Einkaufsmeile Widnau-Heerbrugg veranstaltet am kommenden Wochenende ihr «Stangenfest». Warum hat man diesen Termin gewählt, an dem zwei Kilbi, ein grosses Sport- und das Bildfest in Altstätten stattfinden? Urs Nüesch, Sprecher der Widnauer IG: «Egal, was man tut, man kollidiert immer mit den Terminen anderer Veranstalter. Wir wollen das Stangenfest im Juni durchführen, weil es im Freien statt- findet.» Er wäre allerdings froh, wenn es einen regionalen Veranstaltungskalender gebe, um allenfalls Anlässen wie den Ostschweizer Sportfesten aus dem Weg gehen zu können.

Sacha Sapra ist Organisator von «Sommer im Park» und beim Stangenfest involviert. Er sagt zu den Koordinationspro- blemen von Festen im Rheintal: «Seit der Einführung der Vereinspräsidentenkonferenz in Rheintaler Gemeinden funktioniert die Koordination von Anlässen innerhalb der Gemeinden recht gut.»

Auch «Sommer im Park» kollidiert

«Sommer im Park» und das Widnauer Stangenfest habe er bereits im vergangenen Jahr eingetragen, das mit der Bernecker Kilbi habe er gewusst. «Das mit dem Sportfest im Oberrheintal habe ich nicht gewusst, die Info ist an mir vorbeigegangen», sagt Sapra. Der Rheintaler Kulturstiftung habe er einmal den Vorschlag unterbreitet, aus allen Gemeindekalendern einen grossen re- gionalen Veranstaltungskalender zu führen. Leider habe er davon nichts mehr gehört. Anfang Juli kollidieren wieder zwei Gross- anlässe: «rheinsein», organisiert vom Rheintaler Künstler Kuspi, und «Sommer im Park». Hätte man den Anlass im Rahmen des 125-Jährigen der Internationalen Rheinregulierung nicht vor oder nach «Sommer im Park» durchführen können? «Nein, der Termin hat schon lange festgestanden», sagt Kuspi, «ich bin seit fast eineinhalb Jahren am Organisieren.» Bei «rheinsein» handle es sich um einen grenzüberschreitenden Anlass, für den es einige Bewilligungen beidseits des Rheins brauche. Zudem müsse man auch auf Anlässe in Vorarlberg Rücksicht nehmen. «Gar alles unter einen Hut bringen kann man nicht», sagt der Widnauer Künstler. Wäre es nicht die Aufgabe des Vereins St. Galler Rheintal, eine Koordinationsstelle für Feste in der Region zu führen?

Koordination wäre eine echte Herausforderung

«Alle Anlässe zu koordinieren, wäre schwierig. Alle wollen das Fest zum optimalen Zeitpunkt durchführen. Alle zwängen sich in die Zeit zwischen Auffahrt, Pfingsten und den Sommerferien», sagt Sabina Saggioro, Geschäftsleiterin Verein St. Galler Rheintal. Man habe sich beim Verein St. Galler Rheintal bereits Gedanken gemacht, ob es allenfalls eine IT-Lösung für die Koordination gäbe. Primär aber stelle sich die Frage, ob man überhaupt alle Anlässe in der relativ kurzen Zeit unterbringen kann. Die Idee, einen regionalen Veranstaltungskalender als Dienstleistung des Vereins St. Galler Rheintal zu schaffen, nehme sie gerne auf.

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