Rheintal
Eine aktive und erfolgreiche Saison für die Feldschützengesellschaft Montlingen

Die Feldschützengesellschaft Montlingen (FSG) berichtet beim Saisonausklang von guten Kranz- und Vereinsresultaten, einem neuen altem Vereinsmeister und Frauen, die weiter an die Spitze der Ranglisten nach vorn drängen. Auch für 2022 ist die Agenda der FSG bereits gut gefüllt.

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Strahlende Gesichter bei der FSG Montlingen (von links): Vereinsmeister Marco Dintheer, Muriel Wernli (Siegerin Gruppe A, Veteranen, Endschiessen und Saustich) und Michael Baumgartner (Sieger Gruppe B).

Strahlende Gesichter bei der FSG Montlingen (von links): Vereinsmeister Marco Dintheer, Muriel Wernli (Siegerin Gruppe A, Veteranen, Endschiessen und Saustich) und Michael Baumgartner (Sieger Gruppe B).

Bild: PD

Kürzlich trafen die Mitglieder der FSG Montlingen sich zum Saisonausklang. Nach einer kurzen Begrüssung und einem Dank an die Sponsoren für die Preise, liess Präsident Werner Wittwer das Vereinsjahr Revue passieren. In sportlicher Hinsicht wie auch bei den Mitgliederzahlen konnte er Erfreuliches berichten. Mit dem jährlichen Grillhöck und dem bevor­stehenden Besuch der Stadt Paris sind überdies auch An­lässe abseits des Schiessstandes für die Passivmitglieder vorgesehen.

Wittwer stellte fest, dass die FSG in verschiedenen Kategorien siegreich war, zum Teil entschieden Hundertstel zugunsten der Oberrheintaler. 15 Schützinnen und Schützen besuchten das «Eidgenössische». Viele Kranzresultate und das gute Vereinsresultat von 93,571 Punkten gaben Anlass zur Zufriedenheit. Dazu beigetragen haben Marco Dintheer (97 Punkte), Daniel Baumgartner (94), Isa Dintheer (92) und Walter Loher (90). Auch an vielen anderen Schützenfesten wurden die Vereinsfarben regelmässig mit guten Resultaten vertreten. Besonders stark engagiert haben sich Muriel und Markus Wernli, besuchten sie doch Schiessanlässe in der ganzen Schweiz.

Neuer alter Vereinsmeister: Marco Dintheer siegt erneut

Den Wanderpreis des Vereinsmeisters gleich wieder mitnehmen konnte Marco Dintheer. Er sicherte sich den Sieg mit 238,96 Punkten, dicht gefolgt von Muriel Wernli (238,94) und Isa Dintheer (236,93). In der Gruppe A siegte Muriel Wernli mit 476,72 Punkten, sie verwies Marco Dintheer und Markus Wernli auf die weiteren Po­destplätze. In der Gruppe B stehen Michael Baumgartner, Walter Loher und Remo Hutter auf dem Siegertreppchen. Muriel Wernli gewann die Veteranenwertung vor Markus Wernli und Werner Wittwer. Das Eröffnungsschiessen dominierte Stefanie Wittwer mit 49,49 – punktgleich, aber doch vor Michael Baumgartner. Dritter wurde Fredi Hasler. Dieser Stich wurde erst durch den Tiefschuss mit einer 100 entschieden.

Am Endschiessen gab es wieder den Saustich, den Grümpel- und den Jahresendstich. Im Letzten schwang Muriel Wernli mit einem Verlustpunkt vor Daniel Baumgartner und Marco Dintheer obenaus, auch das grösste Stück Speck sicherte sich Muriel Wernli (vor Isa Dintheer und Markus Wernli). Es stellte sich heraus, dass der Jagdstich ohne Probeschüsse nicht jedermanns Sache war. Remo Hutter durfte sich vor Ernst Zeller und Marco Dintheer vom grosszügig gesponserten «Grümpel»-Gabentisch einen Preis aussuchen. Die Rangliste zeigt, dass sich die Schützenmänner warm anziehen müssen, denn die Frauen sind an der Spitze und weitere drängen nach vorn.

FSG Montlingen bleibt auch im Winter aktiv

Mit dem Besuch des Nachtschiessens in Zihlschlacht sowie der Wintermeisterschaft im Luftgewehrschiessen bleiben die Montlinger Feldschützen auch ausserhalb der klassischen 300-Meter-Saison aktiv. Weiter ist ein Besuch der Stadt Paris für alle Mitglieder und Passivmitglieder geplant.

Demgegenüber muss auch dieses Jahr auf das Chlausschiessen verzichtet werden. Für die Ehren-, Aktiv- und Passivmitglieder wird aber ein Chlaushöck organisiert. Für 2022 ist die Agenda bereits wieder gut gefüllt. Der Verein wird unter anderem am Eierlesefest in Oberriet teilnehmen und ein kantonales Schützenfest besuchen. Zu­dem wird er Gastgeber am Körbsafäscht in Montlingen sein. (pd)

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