Rheintal-Bulldogs-Moskitos: Ostern im Elsass

Über Ostern nahmen jene Rheintal-Bulldogs-Moskitos, die bisher kein Turnier spielen konnten, am U13-Turnier in Strassburg teil.

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Strassburg/Widnau. Beim Aufgebot wurde für einmal nicht auf die Spielstärke geschaut: Mitfahren durften alle, die Lust und Zeit hatten. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit für eine Städtereise mit Zwischenstops in der kühlen Eishalle. Schwierigkeiten hatten einige, bis sie das Hotel fanden. Doch mit zwei Stunden Verspätung kamen schliesslich auch die Nachzügler an.

Beim Startspiel gegen Servette hatten die Rheintaler dann zu früh aufgegeben und deshalb 30 Sekunden vor Schluss den 2:1-Siegtreffer der Genfer kassiert. Eine Klasseleistung zeigten aber die Goalies. Im Spiel gegen Amiens (Frankreich) wurde der Start verschlafen, ausserdem irritierte sie das sehr harte Turnierreglement; die Rheintaler kassierten zwar nur kleine Bankstrafen, aber drei Spieler wurden unmissverständlich ermahnt: Wenn sie weiter so spielten, würden sie aus dem Turnier genommen. Trotz starkem Endspurt ging das Spiel 2:4 verloren. Nach den zwei verlorenen Spielen stimmte Trainer Olivier Kuster die Buben aufs nächste Spiel neu ein. Mit neuem Kampfgeist und nun gelben Shirts verteidigten die Rheintaler ihre Führung gegen Mannheim bis fünf Sekunden vor Schluss, mussten aber noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Gegen die hoch überlegene holländische Auswahl setzte es ein 0:5.

Im Startspiel des zweiten Tages gab es gegen die deutsche Equipe Bad Nauheim mit 3:1 den ersten Sieg. Gegen deren Landsmänner von Deggendorf gab es trotz 0:2-Rückstands den zweiten Sieg in Folge (3:2).

Der Gruppensieg im Turnier um die Ränge sieben bis zehn war der schweizerisch-österreichischen Spielgemeinschaft somit bereits vor dem letzten Spiel sicher. Gegen Mannheim wollte man sich aber noch für das unglückliche 2:2 aus der Vorrunde revanchieren. So spielten die Rheintaler Buben auch: Nach 4.40 Minuten führten sie bereits mit 3:0. Die Führung wurde dann trotz eines zwischenzeitlichen Durchhängers nicht mehr aus der Hand gegeben. Nicht nur im Spiel zeigten die Rheintaler eine gute Moral, auch neben dem Eis verstanden sie sich prächtig. Für das Betreuerteam war es eine angenehme Truppe. Bei einer anderen Gruppeneinteilung und demselben Kampfgeist wie am zweiten Turniertag wäre wohl auch ein besserer Platz als der siebte möglich gewesen. In jedem Fall war es ein erlebnisreiches und unfallfreies Osterwochenende. (pd)

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