Rheinecker fühlen sich sicherer

Die Rettung St. Gallen hat sich gestern an vier Standorten am Schweizer «Aktionstag Sanitätsnotruf 144» beteiligt. So etwa auch in Rheineck, wo im Feuerwehr-Depot der neue Rettungsstützpunkt eingeweiht und vorgestellt wurde.

Kurt Latzer
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RHEINECK. Anfang 2014 sind die Rettungsdienste dreier Spitalverbunde unter dem Namen «Rettung St. Gallen» unter einem Dach zusammengefasst worden. Um den Leistungsauftrag und die vorgegebenen Einsatzzeiten einhalten zu können, mussten die einzelnen Sanitäts-Stützpunkte optimiert werden.

Blaulicht interessiert

Als letzter Akt der Umstrukturierung wurde kürzlich die Ambulanz von Rorschach zum neuen Stützpunkt Rheineck verlegt, der von der VGS medicals AG als privater Kooperationspartner der «Rettung St. Gallen» geführt wird. Gestern konnte sich die Bevölkerung nicht nur ein Bild von der Einrichtung des Rheinecker Stützpunktes machen, sondern der Geschäftsleitung der VGS medicals AG sowie den Rettungssanitätern Fragen stellen. An der Einweihung beteiligte sich auch der Anfang Jahr neu gegründete Sicherheitsverbund Rheineck-Thal-Lutzenberg (R-T-L).

Nie unsicher gefühlt

Und die Gäste kamen in Scharen. Schon kurz nach der Eröffnung des Anlasses haben sich Bewohner des Städtlis sowie Besucher aus den Nachbargemeinden an den verschiedenen Posten informieren lassen. «Wir fühlen uns mit dem neuen Stützpunkt schon ein bisschen sicherer», war mehrfach zu hören. Wieder andere gaben an, sie seien von der Verlegung von Rorschach nach Rheineck schon überrascht. In einem aber waren sich die Gäste einig: Unsicher oder gar im Stich gelassen haben sie sich auch vorher nicht gefühlt. Günter Bildstein, Leiter Rettung St. Gallen, ergänzte, als das Gespräch auf Rorschach fiel: «Noch bis Ende April wird der Stützpunkt Rorschach tagsüber parallel weitergeführt.» Vom Stützpunkt Rheineck aus wurden seit seiner Inbetriebnahme Anfang März geschätzte 120 Einsätze gefahren, sagte Victor Graf, Geschäftsführer der VGS medical AG.

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