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RHEINECK: Wohltuende Klangbilder

In der evangelischen Kirche präsentierte die Rheintalische Gesellschaft für Musik und Literatur am Mittwochabend am «Orgel-plus-Konzert» Musik von Bach bis Martin.
Max Pflüger
Renate Lemmer und Andreas Schönenberger verzückten ihr Publikum. (Bild: Max Pflüger)

Renate Lemmer und Andreas Schönenberger verzückten ihr Publikum. (Bild: Max Pflüger)

Max Pflüger

Renate Lemmer an der Querflöte und Andreas Schönenberger an der Orgel setzten über ihr Konzert die Worte «Wer Bach sagt, muss auch Martin spielen … Johann Sebastian Bach und seine Verehrer».

Sie eröffneten den Abend mit der Sonate in G-Dur nach BWV 1027 und 1039 für Flöte und obligates Cembalo. Die gepflegten Melodien der Querflöte perlten harmonisch eingebettet in den Klang der zurückhaltend und gefühlvoll registrierten Orgel. Hervorragend zum Beispiel in der formalen Schönheit des Ruhe verströmenden dritten Satzes, dem Adagio.

Humorvolle Gespräche zwischen den Instrumenten

Nach den emotional interpretierten drei Romanzen von Robert Schumann liessen die beiden Künstler die 1941 vom Schweizer Frank Martin komponierte Sonata da Chiesa per Flauto e Organo erklingen. Das moderne, in Zwölftonmusik komponierte Werk wühlte auf und begeisterte mit seinen bisweilen auch humorvollen Zwiegesprächen zwischen den beiden Instrumenten.

Das Allegro con Brio aus der Orgelsonate Nr. 4 op. 65 von Felix Mendelssohn gab dem Organisten sodann die Gelegenheit, die reiche Registrierung der Rheinecker Orgel brillieren zu lassen. Das fulminante Orgelsolo liess die Königin der Instrumente kraft- und gewaltvoll durch das Kirchenschiff brausen.

Ein wohlklingendes Ave Maria zum Abschluss

Mit dem Albumblatt (1916) für Flöte und Klavier von Ferruccio Busoni und vor allem mit dem Concertino für Flöte und Klavier von Charles Gounod schloss das einstündige Konzert mit lieblichen und unterhaltenden Weisen. In tänzerischen Weisen hüpften Buben und Mädchen mit bunten Blumenkränzen im Haar durch eine frühlingshafte Landschaft.

Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörer für die gediegene Musikstunde. Und auch die Zugabe, das bekannte Ave Maria von Charles Gounod, geriet ganz nach dem Geschmack des Publikums und setzte dem harmonischen Zweiklang Orgel mit Flöte seine Krönung auf.

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