RHEINECK: Weihnachtliche Stimmung geweckt

Am Sonntagabend gastierte der Gospelchor RhyThal in der evangelischen Kirche. Mit stimmungsvollen Liedern wurde das grosse Publikum in die Adventszeit entführt.

Andrea Eugster-Benz
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Der Gospelchor RhyThal unter der Leitung von Dirigentin und Pianistin Aki Funakoshi zog das Publikum in seinen Bann. (Bild: Andrea Eugster-Benz)

Der Gospelchor RhyThal unter der Leitung von Dirigentin und Pianistin Aki Funakoshi zog das Publikum in seinen Bann. (Bild: Andrea Eugster-Benz)

Vor voll besetzter Kirche überzeugte der Gospelchor RhyThal unter der Leitung von Dirigentin und Pianistin Aki Funakoshi mit einer musikalischen Glanzleistung. Der berauschende Mix an besinnlichen und zugleich mitreissenden Liedern liess so manches Herz im Zuschauerraum höher schlagen und steigerte die Vorfreude auf die kommende Weihnachtszeit.

Michaela Koller führte kompetent durch den Abend und kündigte mit tiefsinnigen Texten die einzelnen Interpretationen an. Mit dem Evergreen «You Raise Me Up» startete der Chor den rund 60-minütigen Konzertblock. Gefolgt von weiteren Songs, die für Dankbarkeit und Frieden stehen wie «We Shall Overcome», «Nearer My God To Thee» und «May The Lord Send Angels» sowie «It’s Me Oh Lord».

Glamouröse Solo-Einlagen

Die weihnachtliche Musikreise fand im zweiten Aufführungsteil mit weiteren, festlichen Melo­-dien wie «Going To Bethlehem», «Holy Holy Holy», «Sing A Joyful Song» und «A Silent, Holy Night» eine gebührende Fortsetzung. Caroline Künzler, Cathy Knecht, Pascale Eugster und Jasmine Eugster zogen mit ihren brillant vorgetragenen Solo-Parts das Pub­likum sprichwörtlich in ihren Bann und verschafften dem musischen Abend ein zusätzliches Glanzlicht, wofür sich Präsident Thomas Lenherr bei den vier überaus talentierten Damen mit einem Blumenstrauss bedankte.

Die Zuhörerschaft war sich bestimmt einig, dass ihnen von Beginn weg ein faszinierendes Klangerlebnis zu Gehör gebracht wurde, denn immer wieder ertönte beinahe unaufhörlicher Applaus.

Singend zum Ausgang geschritten

Der extravaganten Aufführung gebührend verabschiedeten sich Aki Funakoshi und ihre Sängerinnen und Sänger. Singend, mit einem Licht in den Händen, schritten sie Richtung Ausgang und hielten kurz vor dem Publikum inne. Eine Szene, wie sie nicht passender hätte sein können zur Weihnachtszeit.

Andrea Eugster-Benz