Rheineck unterliegt Besa

Ein starkes Besa fügt dem FC Rheineck die erste Saisonniederlage zu. Das 1:2 ist nicht unverdient.

Simon Näscher
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Fussball. Skenderovic brachte Rheineck entgegen dem Spielverlauf noch in Führung. Trainer Metzler sprach gar von einem Katastrophen-Kick seiner Mannschaft.

Eigentlich wollte Rheineck seine gute Tabellensituation mit einem weiteren Sieg untermauern. Gegen ein aufsässiges Besa kam man aber nie auf Touren und wurde somit von der Kosovo-Mannschaft aus St. Gallen überholt.

Der Sieg der Heimmannschaft geht mehr als in Ordnung, trotzdem wären mit etwas mehr Abgebrühtheit doch noch ein oder gar drei Punkte möglich gewesen.

Besa mit vielen Möglichkeiten

In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor. Besa besass mindestens ein Dutzend Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder am vortrefflichen Rheinecker Schlussmann.

Rheineck konnte nur mit Kontern für Entlastung sorgen, zu nennenswerten Torchancen reichte es ohnehin nicht. Die Mannschaft war gegenüber den vergangenen Spielen kaum wiederzuerkennen. Offenbar machte sich die Abwesenheit von Teamstützen wie Fernandez, Chiarello und Vujinovic doch bemerkbar. Jedenfalls konnte Trainer Didi Metzler mit der Leistung der Seinen nicht zufrieden sein, und wer ihn kennt, der weiss, dass er dies seine Mannschaft in der Pause auch wissen liess.

Besa-Tor aberkannt

Die Worte von Metzler schienen ihre Wirkung vorerst jedoch verfehlt zu haben, erzielten die Gastgeber doch nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel die Führung, und nur der Schiedsrichter wusste, wieso er den Treffer nicht anerkannte.

Rheinecker Führung

Im Gegenzug nutzte Skenderovic in eiskalter Manier dann einen Fehler der Hintermannschaft von Besa zur Führung, und die Zuschauer fragten sich, ob sich die Fussballer-Weisheit einmal mehr bewahrheiten würde, dass derjenige bestraft wird, der seine Chancen nicht nutzt.

Besa konnte aber den Druck aufrechterhalten, und nur wenn Rheineck auch aus seiner zweiten Chance ein Tor hätte erzielen können, wäre vielleicht mehr drin gelegen.

Verdienter Besa-Siegestreffer

So aber kam Besa in der 70. Minute mit einem Elfer zum Ausgleich und sechs Minuten vor Schluss zur Führung. Dass Catalano dann eine Minute vor Schluss eine grosse Möglichkeit zum Ausgleich nicht mehr nutzen konnte, passte irgendwie ins Bild, das das Team von Didi

Metzler an diesem Sonntag abgab, weshalb auch der am Ende knappe Sieg der Gastgeber als gerecht bezeichnet werden kann.