RHEINECK: Städtli bekommt Lärmschutzwände

Der Stadtrat teilt mit, dass nach dem Rückzug der noch hängigen Beschwerden gegen die Plangenehmigung dem Bau von Lärmschutzwänden entlang der Autobahn nichts mehr im Weg steht.

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Sanierungsarbeiten auf der Autobahn A1. (Bild: sk)

Sanierungsarbeiten auf der Autobahn A1. (Bild: sk)

Mit der Erlangung der Rechtskraft können sämtliche Lärmschutzbauten 2017 und 2018, gleichzeitig mit der Autobahnsanierung, realisiert werden. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat mit einem Landschaftsarchitekten und den SBB ein Bepflanzungskonzept erarbeitet. Dabei wurde den Bedürfnissen der Sicherheit bei den Bahnanlagen, der Akustik und des Betriebes Rechnung getragen. Das Bepflanzungskonzept sieht in zwei Be­reichen (Bahnhof Rheineck und Kurve Ruderbach) die Anpflanzung von zwei Gehölzgruppen vor.

Mehr Sicherheit an der Appenzellerstrasse

Das Agglomerationsprogramm der zweiten Generation bezweckte Massnahmen für eine höhere Sicherheit, Optimierung und Erhöhung der Attraktivität im Bereich Langsamverkehr. Rheineck meldete zehn Projekte an. Zu den angemeldeten Projekten zählt unter anderem das Projekt «Radstreifen Appenzellerstrasse, Appenzellerstrasse Einlenker Hof­strasse und Appenzellerstrasse Eingangstor»: Ab der Appenzellerstrasse 16 bis zur Gaisgass soll das nordseitig geführte Trottoir zugunsten eines Radstreifens aufgelöst werden. Im Gegenzug soll das südseitige Trottoir, wo nötig, verbreitert werden. Zudem soll die Einmündung Gaisgass neu gestaltet werden. Das unterbreitete Vorprojekt sieht weiter eine übersichtlichere und sicherere Einmündung der Hofstrasse in die Appenzellerstrasse vor. Die dritte Teil-Massnahme ist eine Torgestaltung mit Mittel-Verkehrsinsel. Gemäss dem Vorschlag des Kantons soll dieses Eingangstor nach der Einmündung der Spanierhofstrasse zu liegen kommen, der Stadtrat bevorzugt jedoch ein Eingangstor auf Höhe des Restaurants Landhaus. Der Stadtrat hat zum Vorprojekt Stellung genommen und hofft auf eine baldige Projektumsetzung.

Die Stadt Rheineck hat unter www.rheineck.ch eine interaktive Anwendung aufgeschaltet, über die auf einfache Weise aufgezeigt wird, wie viel Solarstrom oder Solarwärme auf den Dächern in Rheineck produziert werden könnte.

Neuen Mitarbeiter gewählt

Der Stadtrat hat die freie Stelle als Elektromonteur Mitte März öffentlich ausgeschrieben, auf die Ausschreibung hin haben sich 15 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Nach mehreren Gesprächen hat der Rat Mauro Di Cugno aus Goldach als neuen Elektromonteur der Stadt Rhein­eck gewählt.

Mauro Di Cugno ist 46-jährig, gelernter Elektromonteur und seit 16 Jahren bei den Technischen Betrieben Goldach angestellt. Der Stadtrat ist überzeugt, in Mauro Di Cugno einen engagierten, kompetenten und motivierten Mitarbeiter gefunden zu haben und freut sich auf die Zusammenarbeit. Der Stellenantritt folgt per 18. September.

Neuer Badmeister und Bauamtsangestellter

Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben war die freie Kombi-Stelle als Badmeister und Bauamtsangestellter. Auf die Ausschreibung hin haben sich 34 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Der Stadtrat hat sich nach mehreren Gesprächen für Peter Koller entschieden.

Peter Koller ist 36-jährig, gelernter Dachdecker und in St. Margrethen wohnhaft. Der Stadtrat freut sich auf eine angenehme und gute Zusammenarbeit. Er ist sich sicher, dass Peter Koller gut ins Team der Stadtverwaltung passt und die Badi Rheineck freundlich und zuverlässig führen wird. Der Stellenantritt erfolgt per 1. September. (sk)