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RHEINECK: Kreisel oder Lichtsignal beim «Hecht»

Der Stadtrat ist momentan intensiv mit Verkehrsplanung beschäftigt; entsprechend viel zu reden gaben die verschiedenen Strassenprojekte an der Vorversammlung.
Die Erbschaft fliesst anders als erwartet; Luisa (Nelly Mannhart) präsentiert Isabelle Sommer (Brigitte Knecht), Tom Wagner (Jörg Nüesch) und Randy Hubacher (Enzo Crescenza) das Dokument. (Bild: Fritz Heinze)

Die Erbschaft fliesst anders als erwartet; Luisa (Nelly Mannhart) präsentiert Isabelle Sommer (Brigitte Knecht), Tom Wagner (Jörg Nüesch) und Randy Hubacher (Enzo Crescenza) das Dokument. (Bild: Fritz Heinze)

Etwa 80 Bürgerinnen und Bür­-ger interessierten sich für die Informationen von Stadtpräsident Hans Pfäffli. Auch die Gelegenheit zu Fragen oder Anregungen, wurde rege genutzt. Die Tatsache, dass der Kanton eine Sanierung der Appenzellerstrasse und der Bahnhofstrasse angehen will, bewog den Stadtrat, die Verkehrs­planung einer Gesamtschau zu unterziehen. Denn alle kantonalen Projekte beeinflussen sich gegenseitig. So gilt das Augenmerk vor allem den Einmün­dungen der Appenzeller- und der Thalerstrasse in die Bahnhofstrasse. Die Situation bei der «Hecht»-Liegenschaft soll durch ein steuerbares Lichtsignal verbessert werden. Votant Roland Bürgi machte sich nicht zum ersten Mal für einen Kreisel stark. Allerdings schreibt der Kanton dafür einen 28-Meter-Durchmesser vor, was nur mit dem Abbruch einer Hausecke realisierbar wä­-re. Bürgi zog zum Vergleich den St. Margrether Kreisel Neudorf-/Rhein-/Grenzstrasse heran, der nach seiner Messung nur einen Durchmesser von 22 Metern hat. Pfäffli versprach, nochmals beim Kanton zu intervenieren.

Die Finanzen sind erfreulich, statt eines budgetierten Verlustes von 450000, schliesst die Rechnung 2017 mit knapp 60000 Franken Gewinn. Für 2018 rechnet man mit einem Minus von 260000 Franken, das aus der Reserve gedeckt werden kann. Darum beantragt der Stadtrat, den Steuerfuss bei 129 Prozent zu belassen. Nicht zur Gesamt­situation, wohl aber zu einzel­- nen Konten gab es Fragen. Pfäffli musste bei mehreren Posten – seien es die budgetierten Kosten für die Verkehrserschliessung rund um den Burgstock, für Sanierungen am Steinli-, Frei- oder Töbelibach – anführen, weil noch vieles ungeklärt sei, kenne man keine genauen Zahlen. Da man aber in all diesen Fällen handeln müsse, habe man dies bei der Finanzplanung eingerechnet.

Schulpräsident Oscar Kaufmann zeigte Bilder der ersten Renovationsetappe im Oberstufenschulhaus. Man rechnet in den nächsten Jahren mit je 70 bis 80 Oberstufenschülern. Nicht jeder Jahrgang umfasst genug Schüler zum Führen von je einer ganzen Sek- und Realklasse. Nach den Sommerferien treten 18 Kinder aus der Primarschule über. Da­rum hat man beim Kanton die Bewilligung für eine gemischte Klasse erkämpft. In den Promotionsfächern werden Niveaukurse geführt, alle andern Fächer gemeinsam unterrichtet. Bezüglich des Kindergartenzentrums beim Neumüli-Schulhaus erläuterte Kaufmann das Projekt «Lerninsel», gedacht für nicht schulreife Kinder als eine Art drittes Kindergartenjahr. Kindergärten und Primarschule auf dem gleichen Areal würden viel vereinfachen. Anita Zimmermann fragte, ob an der Planung auch betroffene Eltern beteiligt seien. Kaufmann kennt keinen Widerstand gegen die Zentralisierung. Auf die Frage, was mit freiwerdenden Parzellen der bisherigen Kindergärten geplant sei, antwortete Kaufmann, hier sei nichts geplant. (S)

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