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RHEINECK: Kleines muss nicht klein bleiben

2002 startete in Rheineck die zweite Fasnachtsumzugs-Ära. Mit zwölf Wagen begann sie sehr klein. Sie ist gewachsen: In diesem Jahr zählte der Umzug 36 Nummern. Hunderte Schaulustige säumten die Strassen.
Remo Zollinger
Die rund ein Dutzend Guggenmusiken fanden in Rheineck eine schöne Kulisse und viel Publikum vor. (Bilder: Remo Zollinger)

Die rund ein Dutzend Guggenmusiken fanden in Rheineck eine schöne Kulisse und viel Publikum vor. (Bilder: Remo Zollinger)

Remo Zollinger

Als sich das neue Rheinecker Fasnachts-OK gründete, stellte es sich unter das Motto «Nie mehr ohne». Die kleine, ausschliesslich aus Frauen bestehende Gruppe wollte der Fasnacht im Städtli wieder neues Leben einhauchen und startete nach vielen Jahren Unterbruch 2002 wieder mit einem Umzug. Zwölf Wagen waren damals dabei.

Heute werden die Frauen mit Freude auf ihr Werk zurückblicken. Sie haben etwas Kleines ins Leben gerufen, das nicht klein geblieben ist. Im Gegenteil, 16 Jahre nach dem ersten Umzug unter diesem OK waren es 36 Gruppen, Guggenmusiken, Fasnachtscliquen oder Vereine, die Rheineck einen lebhaften Fasnachtssonntag bescherten.

Ein besonders internationaler Umzug

Mehr als ein Drittel der Gruppen, die am Sonntag durchs Städtli zogen, stammte aus dem Ausland. Zu ihnen zählt die deutsche Narrenzunft Schäf Pfronstetten (150 Kilometer von Rheineck entfernt), die mit fein ausgearbeiteten Schafskostümen Aufsehen erregten. Oder die Narrenzunft Wasenmoos-Geister aus Tettnang, die unter dem Motto «Wasenmoos, de Goischt isch los» auftraten. Neben den Gästen aus dem Ausland gab es auch «Heimspiele»: Neben dem OK selbst waren auch das katholische Pfarramt und das Familien Forum Rheineck dabei. Der Umzug gefiel Jung und Alt, die in Scharen erschienen und mit den Narren feierten. Sie schlossen den Sonntag mit dem Guggen-Monsterkonzert vor dem Rathaus ab.

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