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RHEINECK: Die Stadt will den Radweg aufwerten

Der Stadtrat will die Aufwertung des Rad- und Wanderwegabschnittes auf Gemeindegebiet im Anschluss an die Autobahnsanierung in Angriff nehmen.
Über den Strandweg in Rheineck führt der internationale und kantonale Rad- und Wanderweg. (Bild: sk)

Über den Strandweg in Rheineck führt der internationale und kantonale Rad- und Wanderweg. (Bild: sk)

Über den Strandweg führt der internationale und kantonale Rad- und Wanderweg. Er liegt im Naherholungs- und teilweise im Naturschutzgebiet der Gemeinden Thal und Rheineck. Die gleichzeitige Benützung von Radfahrern und Fussgängern ist nicht unproblematisch bzw. kann sich in der einen oder anderen Situation gar gefährlich auswirken. Aus der Bevölkerung ist deshalb das Anliegen für eine Trennung der unterschiedlichen Nutzergruppen eingegangen.

Die Tiefbauämter Thurgau und St. Gallen und die Regio Appenzell AR – St. Gallen-Boden­- see verfassten 2016 einen Kurzbericht über das Optimierungspotenzial Bodensee-Radweg. Die Verfasser der Studie erblicken in einem attraktiven Bodensee-Radweg rund um den Bodensee ein bedeutendes Potenzial für ein attraktives Freizeitangebot am Bodensee. Es erscheint sinnvoll, sich den Abschnitt auf den Gebieten der Gemeinden ab Rheineck/Gaissauer Brücke bis zum Bodenseeanschluss in Thal im Zuge der Instandstellungsarbeiten des Astra vorzunehmen. Für Thal und Rheineck könnte damit eine erwünschte Aufwertung im Nah­erholungs- und Freizeitgebiet erreicht werden.

Der Stadtrat hat deshalb entschieden, auf der Basis des «Aufwertungsprojektes Bodensee-Radweg» eine Aufwertung des Rad- und Wanderwegabschnittes auf Rheinecker Gebiet im Anschluss an die Autobahnsanierung in Angriff zu nehmen. Dabei sollen allfällige Synergien zwischen Aufwertung und Wiederinstandstellung des Strandweges genutzt werden. Gemeinsam mit Thal wurde die Erarbeitung eines Aufwertungskonzeptes in Auftrag gegeben.

Ab sofort steht der neu ge­staltete und inhaltlich aktualisierte «Städtlirundgang» zur Verfügung. Der neue Leporello kann kostenlos auf der Stadtverwaltung bezogen werden.

Am 30. März 2017 setzte ein Kabelschaden eine Hauptverbindungsleitung im Versorgungsnetz des EW Rheineck ausser Betrieb. Für diese 20-kV-Leitung wurde ein Provisorium erstellt. Der Ersatz dieser Leitung ist nur möglich, indem auf der ganzen Trasseelänge von 750 m neu gegraben und ein neues Kabel verlegt wird. Das Ersatzprojekt wiederum muss vom Eidgenössischen Stark­strominspektorat (Esti) bewilligt werden. Die Genehmigung ist beim Esti pendent. Damit nach Vorliegen der Bewilligung sofort begonnen werden kann, hat der Stadtrat bereits die Tiefbauarbeiten und EW-Leerrohranlagen an die Keller Bauunternehmung AG, Rheineck, und die Kabelverle­gearbeiten an die St. Gallisch- Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) vergeben.

«Kindergartenzentrum»-Vorprojekt genehmigt

Der Stadtrat hat vor rund einem Jahr die RLC Architekten AG, Rheineck, mit der Projektierung eines Kindergartenzentrums auf einem Drittel der Neumülischulhaus-Wiese beauftragt. Für die enge Begleitung des Projekts wurde vom Stadtrat zudem eine Baukommission eingesetzt. In Zusammenarbeit mit der Kommission hat RLC nun das Vorprojekt erarbeitet. Die Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen wurden aufgenommen und sind im vorliegenden Vorprojekt berücksichtigt. Der Stadtrat hat das Projekt nun zuhanden der Bürgerschaft genehmigt. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden voraussichtlich am 23. September über die Bauvorlage ab­- stimmen können. Die Detailpläne werden erarbeitet und zu gegebener Zeit veröffentlicht.

In der Vergangenheit ist öfters der Wunsch aufgetreten, Bestattungen am Wochenende durchzuführen. In Rheineck ist es jedoch langjährige Praxis, von Montag bis Freitag zu bestatten. Dies auch zum Schutz der Mitarbeiter des Aussendienstes. Das aktuelle Reglement sieht hierfür keine Regelungen vor. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, die langjährig gelebte Praxis mit einem Nachtrag im Reglement über das Bestattungswesen und den Friedhof der Stadt zu verankern. Der neue Artikel 7a lautet wie folgt: «Die Bestattungen finden von Montag bis Freitag statt, über Ausnahmen befindet der Stadtrat.» Der Nachtrag wird demnächst dem fakultativen Referendum unterstellt. (sk)

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