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Rheineck bremst Rebstein

Rebstein ist nicht mehr 3.-Liga-Leader: Gegen Rheineck verliert die Giger-Elf mit 0:1. Die Gäste agierten cleverer und siegten nicht unverdient.
Remo Zollinger
Aktivposten im Rheinecker Spiel: Lendim Ibrahimi. (Bild: Remo Zollinger)

Aktivposten im Rheinecker Spiel: Lendim Ibrahimi. (Bild: Remo Zollinger)

Was Rebstein und Rheineck auf dem schmierigen Geläuf zeigten, war nicht schön anzusehen. Es war ein Kampfspiel, in dem keinem Team wirklich viel gelang.

Rheineck erzielte aber früh ein Tor und verwaltete danach den Vorsprung geschickt. Die Gäste betrieben ein sehr hohes Pressing und setzten den ballführenden Spieler früh unter Druck. Rebstein erhielt so kaum Zugriff zum Spiel und machte sich das Leben mit einer saudummen roten Karte selbst schwer.

Das einzige Tor fiel vom Elfmeterpunkt aus

Das entscheidende Tor fiel bereits in der 13. Minute: Böhrer riss seinen Gegner im Strafraum um, der Schiedsrichter entschied auf Penalty. Rheinecks Chiarello, ein Routinier vom Punkt aus, verwertete souverän zum 1:0. Dem Tor ging Rheinecks erster Angriff voraus, Rebstein hatte die Startphase kontrolliert, tat sich aber schwer, zu Chancen zu kommen. Diese kamen nachher: Lleshi (28.) und Eugster (32.) hatten gute Ausgleichsmöglichkeiten, vergaben diese aber. Bei Rheineck stiftete Lendim Ibrahimi regelmässig Unruhe; zweimal tankte er sich durch und kam zum Abschluss, er scheiterte aber jeweils am gut reagierenden Kühn. Das letzte Ausrufezeichen vor der Pause setzte Rebsteins Schranz, dessen Schuss am Tor vorbei strich.

Gab es in der ersten Halbzeit noch die eine oder andere Torchance, war dies nach dem Seitenwechsel nicht mehr der Fall. Lleshi kam nochmals zum Abschluss, danach war aber Ende Feuer: Wirklich gefährlich wurde es für beide Torhüter nie mehr.

Rheinecks Dietsche musste nur noch in der Schlussphase eingreifen, als er einen scharfen Weitschuss von Eugster parieren musste, sonst verbrachte er – wie sein Gegenüber Kühn – einen ruhigen Nachmittag.

Das Spiel wurde jedoch hektischer und farbiger. Den Auftakt zum Karten-Reigen machte der eingewechselte Rebsteiner Reho, der nach sieben Minuten bereits wieder unter die Dusche geschickt wurde: Er beleidigte seinen Gegenspieler und erwies seinem Team damit einen Bärendienst. Danach gab es einige Verwarnungen, bis es in der Schlussphase zu einer heftigen Rudelbildung kam. Rheinecks Chiarello erhielt gleich zweimal die gelbe Karte vorgezeigt und musste ebenfalls duschen gehen – Matchwinner bleibt er mit seinem Penaltytor aber trotzdem.

Rebstein fällt auf den dritten Rang zurück

Durch die dritte Niederlage im neunten Spiel rutscht Rebstein auf den dritten Rang. In der nächsten Runde wartet auf Rebstein das Auswärtsspiel in Goldach. Rheineck landete hingegen seinen erst zweiten Saisonsieg (in Folge) und befindet sich bereits im Mittelfeld der Tabelle.

3. Liga, Gruppe 2

Rebstein – Rheineck 0:1 (0:1)

Birkenau – 200 Zuschauer – SR: Burkhard.

Tor: 13. Chiarello (Penalty) 0:1.

Rebstein: Kühn; Baumgartner, Haltiner, Böhrer, Niederl; Eugster, Tsalekou, Köppel, Tomasic (62. Kocabas); Schranz (78. Oertle), Lleshi (62. Reho).

Rheineck: Dietsche; Bingöl, Di Gregorio, Marino, Lichtenstern; Macedo, Sutter, Chiarello, D'Amico, L. Ibrahimi (81. Yürekli); Kisters (29. Baumann, 60. Künzler).

Gelbe Karten: 33. Tsalekou; 55. Tomasic, 78. Bingöl, 88. Macedo, 93. Baumann (alle Foul), 95. Niederl, 95. Chiarello (Unsportlichkeit).

Gelb-Rot: 95. Chiarello (Unsportlichkeit).

Rote Karte: 69. Reho (Beleidigung).

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