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REUTE: Wohnungen statt Gasthaus

Seit Jahren ist der «Ochsen» in desolatem Zustand. Jetzt liegt die Baubewilligung für die Umwandlung in Wohnungen vor.
Seit Jahren präsentiert sich der «Ochsen» in Reute in schlechtem Zustand. In den kommenden Monaten soll das Gebäude in ein Wohnhaus umgewandelt werden. (Bild: Peter Eggenberger)

Seit Jahren präsentiert sich der «Ochsen» in Reute in schlechtem Zustand. In den kommenden Monaten soll das Gebäude in ein Wohnhaus umgewandelt werden. (Bild: Peter Eggenberger)

Das ehemalige Restaurant Ochsen mit grossem Saal und Metzgerei war seinerzeit der grosse Gastbetrieb in Reute. 1959 wurde die Liegenschaft von Metzgermeister Albert Kellenberger mit Gattin Heidi übernommen. Immer wieder verblüffte Kellen­berger Kunden und Gäste mit seinen profunden Kenntnissen der Schweizer Geschichte. 1968 war er gefeierter Gast bei Quizmaster Mäni Weber, der mit seiner Sendung «Dopplet oder nüt» Furore machte. Kellenberger erreichte die mit Hochspannung erwartete letzte Runde. Von der TV-Präsenz profitierte in der Folge der «Ochsen», und Sonntag für Sonntag war das Haus Ausflugsziel für Neugierige aus der ganzen deutschen Schweiz. Alle wollten den mit seiner Körperfülle beein­druckenden Metzgermeister im kleinen Reute persönlich kennenlernen.

Wechselvolles Auf und Ab

Nach dem Verkauf im Jahre 1983 verzeichnete der «Ochsen» eine wechselvolle und wenig erfreuliche Geschichte. Mit Kellenbergers Wegzug wurde die Metz­- gerei aufgehoben, und Saal und Restaurant wurden immer weniger frequentiert. Mehrere Pächter versuchten ihr Glück, blie­- ben aber mehr oder weniger erfolglos. Eigentümer ab 1999 war Martin Lippuner aus Hinterforst.

Totalsanierung statt Abbruch

Neu befindet sich der «Ochsen» im Eigentum von Naser Canoski, der in Arbon eine Baufirma führt. Im Rahmen einer Totalsanierung der das Ortsbild prägenden Gebäude sollen sechs Mietwohnungen mit Balkonen auf der Westseite entstehen. «Der Baubeginn soll so rasch wie möglich erfolgen, wobei nach Möglichkeit mit einheimischen Handwerkern zusammengearbeitet wird. Ich hoffe, dass der Wohnungsbezug noch vor den Sommerferien 2018 erfolgen kann», sagt Canoski.

Peter Eggenberger

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