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Reto Stutz qualifiziert sich für Ironman-WM

Mit Michael Hautle (Diepoldsau), Mathias Nüesch (Balgach) und Reto Stutz (Berneck) nahmen drei Athleten des Tri-Top-Teams Rheintal die Herausforderung Ironman Switzerland in Zürich (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42 km Laufen) in Angriff.
Reto Stutz: Der Bernecker hat das Hawaii-Ticket gelöst. (Bild: pd)

Reto Stutz: Der Bernecker hat das Hawaii-Ticket gelöst. (Bild: pd)

TRIATHLON. Am Start standen Athleten aus 50 Nationen. Unter wechselhaften äusseren Bedingungen, wo es von intensivem Regen über Hagel und Sonnenschein alles gab, kämpften die ambitionierten Amateure um die begehrten insgesamt 50 Tickets für die Weltmeisterschaften in Hawaii.

Nicht mal eine Stunde im Wasser

Zu ihnen gehörten auch Michael Hautle, Mathias Nüesch und Reto Stutz vom Tri-Top-Team. Als Erster dieses Trios konnte Reto Stutz nach rund 57 Minuten aus dem Wasser steigen. Fünf Minuten später wechselte Michael Hautle auf die Radstrecke, während Rookie Mathias Nüesch das Bad im grossen Getümmel ein wenig länger genoss. Nach knapp 75 Minuten hatte aber auch er wieder festen Boden bzw. Pedalen unter den Füssen.

Auf dem Velo zeigte Stutz seine ganz grosse Klasse. Schon bald wurde vom Speaker angekündigt, dass er sich als bester Amateur ganz vorne bei den Profis eingereiht hatte. Wieder zurück in der Wechselzone war klar, dass der Bernecker die zweitschnellste Zeit des Tages erreichte. Mit seiner Abschnittszeit von 4:37 Stunden wurde er im Radfahren nur vom späteren Sieger Ronnie Schildknecht unterboten. Auch Hautle erreichte mit 4:50 Stunden eine ausgezeichnete Zeit. An dieser Stelle war er auf dem zweiten Rang seiner Altersklasse und damit auf Kurs für einen Startplatz in Hawaii. Nüesch stieg nach 5:21 Stunden vom Rad, bereit für seine Paradedisziplin Laufen.

Stutz war schnellster Amateur

Auf der Laufstrecke hatte Stutz zu kämpfen, er benötigte 3:22 Stunden, was nicht ganz seinem Potenzial entspricht. Dennoch lief er an insgesamt zehnter Stelle ins Ziel und war damit (wie schon in Rapperswil) der schnellste Amateur. Mit dieser Leistung qualifizierte sich der Bernecker deutlich für die Weltmeisterschaften in Hawaii.

Hautle hatte auf der Laufstrecke einen mittelmässigen Start und konnte seinen Podestplatz bis zur halben Marathon-Distanz verteidigen. Danach erlitt er aber einen Einbruch. Sein Resultat: Gesamt in den Top 100 und 23. Rang seiner Altersklasse ist zwar gut, aber dennoch war der Diepoldsauer im Ziel nicht ganz zufrieden. Zu lange lag er auf einem Qualifikationsrang für Hawaii, den er aber auf den letzten 20 Kilometern noch einbüsste.

Genau umgekehrt lief es Mathias Nüesch, der noch einiges aufzuholen hatte. Bei kühlem Wetter lief er den Marathon – wie insgeheim erhofft – unter drei Stunden. Mit 2:55 Stunden erreichte er die viertbeste Marathon-Zeit des Tages. Somit klassierte sich der Balgacher nach 9:38 Stunden als Zwölfter seiner Altersklasse. In seinem ersten Ironman verpasste er das WM-Ticket um gerade mal sechs Minuten – sicher ein Versprechen für die Zukunft.

Comeback von Schawalder

Bei den Wettkämpfen über die olympische Distanz (1,5 km/40 km/10 km Laufen) gab der Widnauer Alexander Schawalder sein Comeback nach der Verletzungspause. Mit dem zweiten Kategorien-Rang meldete er sich eindrücklich zurück. Ebenfalls ein starkes Rennen gelang dem Eichberger Philipp Gubler. Auch er wurde in seiner Altersgruppe Zweiter. Gubler bestätigte damit seine ausgezeichnete Form, die ihm im Frühjahr in Lanzarote bereits die Hawaii-Qualifikation eingebracht hatte. (pd)

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